Mai 26
FranzAllgemein
platzt aus allen Nähten. Enger wird es und immer enger.
Klar ist doch, da gibt es dann einen Rückstau, weswegen die Weltbevölkerung immer weiter wächst und auch älter wird.
Zur Entlastung hat es schon diverse Rückrufaktionen gegeben. So sind die Zombies auf die Welt gekommen.
Zum Glück gibt es Alternativen. Ich habe mich an den wohl prominentesten Reiseführer für solche Sachen gewandt: Dante Alighieri
Witzig finde ich, der nennt sein Almanach tatsächlich Göttliche Komödie. Auch der kann also lachen.
Mai 25
FranzAllgemein
habe ich auch gute Seiten. Doch so nah kommt keiner an mich ran!
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Mai 23
FranzProduktinformationen
“Selten werden Gesetzesänderungen einhellig bejubelt. Noch seltener wird eine Ausdehnung einer Gesetzesänderung auf weitere Rechtsbereiche gefordert. Beides geschieht jedoch aufgrund einer Änderung des Sozialgerichtsgesetzes (SGG).
Die Flut von Klagen vor den Sozialgerichten nimmt kein Ende. Nach den letzten offiziell veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes war zum 1.1.2009 die Zahl der anhängigen Verfahren auf 442.905 angewachsen. 10 Jahre davor, am 1.1.1999, handelte es sich um 309.272 Fälle. Selbst wenn man marginale Veränderungen in der statistischen Erfassungsweise berücksichtigt, wird eines deutlich: Die deutsche Sozialgerichtsbarkeit kämpft gegen eine dramatisch zunehmende Zahl von Verfahren.”
(Auszug: Haufe.de)
Nach der sogenannten „Hartz IV Reform“ erwartet der Markt seit geraumer Zeit dringend aktualisierte Kommentierungen im Buchformat.
Der Haufe Verlag stellt nun seinen neuen Kommentar von
Sauer: SGB II Grundsicherung für Arbeitsuchende
vor.
Erscheinungstermin: 20.06.2011
Mit dem Haufe SGB Kommentar II, bewährt in über 10 Tausend Lizenz-Anwendungen des Haufe Online Produkts „SGB Office“, der jetzt erstmals in Buchform erscheint, wird der Verlag als einer der ersten Anbieter am Markt sein.
Dieser neue praxisnahe Kommentar besticht durch seine konsequente Praxisnähe! Franz-Josef Sauer (Hrsg.)

SGB II Grundsicherung für Arbeitsuchende
Kommentar zum SGB II
Neuerscheinung 2011
Buch, Hardcover, ca. 1.100 Seiten
Preis: € 69,00
ISBN: 978-3-648-01889-7
Auslieferung Mai/Juni
Zum Herausgeber:
Franz-Josef Sauer ist Verwaltungsdirektor bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Seit Anfang 2005 ist er verantwortlich für das materielle Eingliederungs- und Leistungsrecht sowie für allgemeine Rechtsfragen nach dem SGB II in der Zentrale der Bundesagentur für
Arbeit in Nürnberg. Daneben fungiert er als Autor (SGB I und III) und Herausgeber (SGB II und III) des Haufe SGB Gesamtkommentars.
Die Inhalte
Kommentierung zum SGB II: alle Vorschriften der §§ 1 bis 77 des SGB II auf dem neuesten Rechtsstand kommentiert inkl. Job-Center-Reform und Regelbedarfs-Ermittlungsgesetz.
Rechtsprechung bis 2011 in der Kommentierung berücksichtigt Angrenzende Normen:
-Regelbedarfs-Ermittlungsgesetz
-Kommunalträger- Eignungsfeststellungsverordnung
-Arbeitslosengeld II-/Sozialgeld-Verordnung
-Verordnung zur Festlegung der Kennzahlen nach § 48a des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch
-Verordnung zur Erhebung der Daten nach § 51b des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch
NEU:
Der Expertenkommentar mit allen Neuregelungen für 2011
Die Vorteile
Herausgeber Sauer ist seit Einführung des SGB II als Sachgebietsverantwortlicher Verwaltungsdirektor an der BA tätig.
Praxisnah: Im Sauer/SGB II sind Informationen und Hintergründe aus erster Hand zu den Regelungen verarbeitet, die von den Jobcentern zu großen Teilen verbindlich anzuwenden sind.
Vielgenutzt: Weit über 10.000 juristische Anwender, sowie in der Sozialverwaltung und sozialberatend Tätige greifen bereits seit Jahren auf die elektr. Fassung des Sauer SGB II zurück.
Topaktuell: Aus aktuellem Reformanlass erscheint das Werk nun erstmals auch als hochwertige, gebundene Ausgabe.
(Quelle: Bild und Text Haufe Verlag)
Mai 11
FranzAllgemein, Selbstbetrachtungen
Dann also die, die schon da ist.
Ich geh mal voraus…
Mai 10
FranzAllgemein, Selbstbetrachtungen
Die politische und wirtschaftliche Situation in unserer heutigen globalen Welt gleicht jener um 500 in der römischen Welt.
(Wer es kann, kann die Konstellationen vergleichen)
Das bewusste Sein auch.
Gunter Dueck ist Chief Technology Officer bei IBM Deutschland und gilt als Vordenker der digitalen Welt. Er ist Professor der Mathematik
Aufruf an die Generation Digital!
Die Eingeborenen des Internetzeitalters müssen endlich rauskommen aus ihrer Höhle. Ihre Mission ist keine geringere, als die Gesellschaft neu zu erfinden.
FTD.de
Anicius Manlius Severinus Boethius war ein römischer Gelehrter, Politiker, Philosoph und Theologe
Das Hauptwerk des Boethius ist die Consolatio philosophiae:
Der Mensch verfüge von Natur aus über die Vernunft, mit der er das Wünschenswerte vom Schädlichen unterscheiden könne; diese Fähigkeit sei aber nur dann sinnvoll, wenn sie mit der Freiheit des Wollens oder Nichtwollens verknüpft sei.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bo%C3%ABthius
Mai 09
FranzDemokratie und Recht, Geld, Gesellschaft
Für diese Behauptung braucht es keinen Merksatz, wie ihn die vorigen Einträge aufwiesen, weil das Gelächter über solche Großspurigkeit sowieso nicht vergessen werden würde, werden könnte, werden wird.
Die ganze Welt müht sich um die Rettung der Währungssysteme, hunderte Milliarden an Zahlungsmitteln wurden bereitgestellt – tausende von hochqualifizierten Fachleuten arbeiten daran.
Eben!
Tief gebückt im eigenen Garten, sich eifrig mühend, bemerkte von denen niemand, wie die Planierraupe von außen das gesicherte Tor am Zaun niederwalzte. Gegen die Planierraupe kommen die eigenen Kräfte nicht an, da pflanzt man lieber noch schnell die geliebten Sprösslinge um, damit jene nicht zu Schaden kommen. Vielleicht erntet man noch was. Das wird schon wieder.
Andere Lösungen sind nicht geplant.
Alternativen würden sowieso nicht funktionieren. Die sind gänzlich unmöglich. Und selbst wenn man den Irrwitz versuchte, die Auswirkungen wären desaströs. Lieber ein schon vertrautes Desaster.
Mir selber scheint das nicht so.
Statt den Finger auf das Loch im Eimer zu halten, um die Verluste zu minimieren oder letztendlich nur zu verzögern, würde ich lieber über eine n neuen Eimer nachsinnen, jedenfalls den Schadhaften nicht immer neu füllen.
„Aber da wäre ja erst einmal alles verloren!“
Jedenfalls weniger als den kaputten Eimer auf ewig weiter zu nutzen. Was ist alles?
Was spricht gegen ein gewerbliches Zinsverbot?
Huch, ich höre schon das Geschnatter. Aber mir fällt tatsächlich nichts ein, was nicht auf anderen Wegen zu lösen wäre. Jedwede Finanzierungsform wäre auch über Beteiligung und Miteigentum und Eigentumsübertragungen lösbar.
Es ist unmöglich, vorab auf all die e r w a r t b a r e n Unmöglichkeitsfeststellungen einzugehen, die nicht so erwarteten wären da schon viel interessanter.
Es ist eben so, dass man sich mit einem Gedanken auf zwei Wegen auseinandersetzen kann. Unter dem Vorbehalt, dies sei alles nur Unsinn, sucht man nur das Haar in der Suppe, findet die eigenen Vorbehalte und sieht sich bestätigt. Ende. Der Gedanke war so daneben, dass man zur Hinrichtung nicht mal den Verstand anschalten mußte.
Der andere Weg wäre getragen vom „warum nicht?“ - und schon wäre auch jedes „geht nicht“ der Prüfung eines „warum nicht“ unterzogen und plötzlich ist es sehr anstrengend, denn zu jeder scheinbar alternativlosen Blockade würden einem eine erhebliche Menge bisher ungedachter Alternativen einfallen.
Die Zentralbank, die Bundesbank, alle Banken sowieso würden nicht funktionieren…. Die Wirtschaft wäre nicht mehr finanzierbar, Der Staatshaushalt nicht mehr zu decken, die Sparer würden das Weite suchen – es wäre das Chaos und ein wirtschaftlicher Kollaps! – alles Unsinn! –
Zins ist einfach nur der bequemste Weg, aus Geld wieder Geld zu machen und dies unter Ausschluss eines Beteiligungsrisikos. Gewinn ohne Verlustchance und jeder Gewinn bezieht sich immer auf die eigene einmalige Leistung und nie auf den realen Erfolg der unterstützten Maßnahme – oder es ist die immer wiederkehrende Gebühr ohne eine erneute Gegenleistung erbringen zu müssen. Zins ist die Möglichkeit, Schulden auf Ewigkeit und in unermesslicher Höhe anzuhäufen.
Nehmen wir nur ein Beispiel: die Staatsfinanzierung. Nun ist der Staat ja sicher ein machtvolles politisches Gebilde niemals aber eine Wirtschaftseinheit. Der Staat handelt im Auftrag und ist Vermögenstreuhänder nie aber Eigner oder Kaufmann. Der Staat kann nichts verkaufen oder verpfänden ohne Auftrag und er kann nichts auf eigene Rechnung erwerben.
Und doch haben wir uns an diesen Gedanken gewöhnt, weil uns der Staat als Rechtsperson gegen uns selber in Erscheinung tritt und so dann leichter als „böser Fremder“ zu ertragen ist.
Der Staat hat (im Auftrag) Aufgaben zu erfüllen und benötigt dafür Mittel und Einnahmen. Dafür gibt es die Steuern, Gebühren, Abgaben und Einkünfte der in seine Verwaltung übergebenen Einheiten. Dafür und nur dafür. Reichen die Mittel nicht, können Aufgaben nicht erfüllt werden. Dann bleiben die Aufgaben unerledigt. Gänzlich falsch ist es, dass der Staat sich selber zu Aufgaben verpflichtet und aus diesem Grund seinen Souverän beliebig zur Kasse bittet. (Zum Beispiel ist es höchst zweifelhaft, ob der Staat als politisches Rechtsgebilde überhaupt Sozialaufgaben erledigen kann, die nie allgemein sondern immer konkret sind und jede einzelne unvergleichbar mit allen anderen.)
Aber zurück: Wenn der Staat niemals Eigner sein kann, kann er auch niemals Schuldner werden. Er wird finanziert von den Wirtschaftssubjekten als deren politische Vertretung er gilt. Daher hat er seine Einnahmen. Ausschließlich. Er ist nicht Unternehmer. Er ist kein Krämer. Die Erfolge der den Staat finanzierenden Wirtschaftssubjekte sind aber höchst schwankend und individuell. (Wie wollte der Staat da eine Anteilszuordnung für Schulden vornehmen?)
Es gibt nur Erfahrungen über die etwaige Höhe des Saldos aller Einnahmen. Ist der Staat aber beauftragt, Schulden aufzunehmen, zu einem Zweck, für eine bestimmten Laufzeit und in bestimmter Höhe – dann kann der Staat nicht Verzinsung für die Ewigkeit versprechen, sondern allein auf Anteile seiner erwartbaren Einkünfte abstellen und dies für einen bestimmten Zeitraum und für einen bestimmten Anteil.
Zum Beispiel sollten 1 Promille der erwarteten Staatseinnahmen auf x Jahre die Ansprüche auf Rückzahlung und Ertrag für einen Kreditnehmer genügen. Die soll der Gläubiger auch bekommen und danach ist seine Forderung abgegolten, endgültig. Ein Geschäftsrisiko aber auch eine Geschäftschance! Punkt.
Und wenn festgelegt ist, bis zu welcher Anteilshöhe ein Staat seine künftigen Einnahmen abtreten darf, ist alles hinreichend geklärt. Mehr geht eben nicht. Unfinanzierbare Aufgaben muss der Staat ablehnen. Er ist eine politische Vertretung und kein Zocker.
Gleiches gilt für Länder und Gemeinden. Die sind zudem lokal viel konkreter und deren wirtschaftliche Kompetenz und Verflechtung ist entsprechend viel konkreter. Und jede politische Instanz bekommt ihre Aufgaben immer durchfinanziert und vollfinanziert vom Auftraggeber, sei es von „oben“ oder von „unten“. Vermischungen gibt es da nicht.
Eine politische Rechtsperson bedarf keiner Zinsen!
Aber die Anleger! Die würden ihre Gelder doch dort investieren, wo es die höchsten Zinsen gibt und niemals dort belassen, wo es überhaupt keine Zinsen gibt! – sollen sie doch! Jeder mag mit seinem Eigentum verfahren, wie es ihm beliebt.
Aber dann kann die Wirtschaft nicht atmen, deren Kreditbedarf kann nicht gedeckt werden, Investitionen sind unmöglich, Arbeitsplätze in Gefahr! Die Firmen würden den Zinsverbotsraum verlassen! – Papperlapapp.
Das Gegenteil ist der Fall. Nie wäre ein Wirtschaftsraum interessanter. Schon heute ist jedes eingeräumtes Zahlungsziel in der Sache selber ein zinsfreier Kredit. Die Partner wissen um das gemeinsame Interesse. Und jede Kreditnahme/gabe über den Beteiligungsgedanken stärkt die Gemeinsamkeit. Scheitert die, ist Anteilseigentum ja handelbar. Zinsen sind Erpressungsoptionen, Anteilseigentum ein klares Bekenntnis.
Und wenn Firmen aus zinsfreien Zonen wegziehen, dann ist diese Region für jeden Investor nachgerade interessant, weil ohne Wettbewerber und würde zudem aus der politischen Rechtsvertretung einen erhöhten Schutzstatus genießen.
Auch eine Wirtschaftsperson bedarf des Zinses nicht.
Und die Banken? Haben Beteiligungen und Dienstleistungsgebühren.
Und die Sparer? Wissen was ihr Vermögen wert ist , das sie sparen und nicht investieren.
Auch Banken und Sparer brauchen keine Zinsen.
Ausgeschlossen jedenfalls wäre, das der Staat seinen Souverän, das Volk, darüber im Unklaren lässt, in wie weit konsumiert statt investiert oder erledigt wird und vertuschen kann, dass er schon die überübernächste Generation um ein selbstbestimmtes Leben betrogen hat, weil im Unmaß mit Schulden belastet. Und auch Währungen und Währungsräume blieben stabil, weil immer sachwertbehaftet.
Und völlig undenkbar wäre auch solch Mediengejammer, wie im heutigen „Focus“, der da jammert, dass das Abenteuer „Euro“ bislang dem deutschen Steuerzahler netto 2500 Milliarden gekostet hat.
Spiegel und Wirtschaftswoche haben ähnliche Tonlagen drauf.
Aber so sind die Fachleute, entweder selbstverliebt in ihr mathematisches Zahlenwerk unter Absehung von zwingenden Zusammenhängen oder im relativistischen Globalzusammenhang voller Ungewissheiten. Einfach weder- noch nur flatternde Fahnen im Wind.
Was nicht begriffen wird, ist das Leben selbst. Das Leben ist eben nicht effektiv, sondern höchst verschwenderisch, dabei aber sehr nachhaltig. (Was vielleicht doch noch ein Merksatz ist)
Mai 06
FranzGeld, Gesellschaft
Wie heute Dubai muss einst El Dorado für Touristen ein merkwürdiges Land gewesen sein. Für 50 Cent konnte man sich über einer echt goldenen Kloschüssel erleichtern, aber der Hamburger kostete 10 Euro.
Und wieder mal die Anomalie des Wassers! In der Wüste, wo es keines gibt, ist das billiger zu kaufen, als dort, wo daran kein Mangel herrscht.
Das regelt irgendwie der Markt.
Und doch hat der Markt kein wirklich gutes Verhältnis zum Geld. Die Kosten steigen, die Preise sinken und doch wird alles immer teurer. Je nach dem Blickwinkel auf den statistischen Durchschnitt. Alles, was man wirklich braucht, wird immer teurer, hübsch-zu-haben dagegen immer billiger. Außer Luxus, der bleibt teuer, sogar wenn er keiner ist, dann steigen sogar die Preise.
Z.B. Kinderschuhe, Autos oder elektronischer Sozialersatz. Aber egal…
Was aber wirklich auffällt in der Überfülle angebotener Waren und Dienstleistungen, an Hilfen und Surrogaten, an gutem Gewissen und Fremdschämen ist, überall ist das Geld knapp. Dabei wird an sich das Geld immer mehr. Die Geldmenge wächst wie Brei im Topf! Doch im Markt ist es irgendwie immer nur knapp dabei, obwohl doch der Markt gerade das Geld erst vervielfacht.
Beispiel:
Jemand braucht einen Stuhl und hat kein Geld. Kauft er auf Kredit. Hat er den Stuhl und Schulden.
Der Verkäufer hat Geld, der Gläubiger die Schuldurkunde und Zinseinnahmen. Die Schuldurkunde wird mit Abschlag verkauft. Deren Käufer verpfändet sie. Der Pfandnehmer reklamiert den Nominalbetrag beim Stuhlkäufer und der zahlt auch, weil er seine Schulden loswerden will, natürlich zur Hälfte per Dispokredit.
Der Stuhl war das auf alle Fälle wert, den Preis und auch die Zinsen. Hätte man auch gleich teurer verkaufen können.
Und was für den Stuhl gilt, gilt natürlich auch für die goldene Kloschüssel.
Wobei natürlich darüber zu rätseln wäre, ob jener goldene Abort eher ein Gebrauchsgut oder ein Vermögenswert oder gar eine zukunftsträchtige Investition ist.
Natürlich kann man das Ding benutzen! Und je mehr man hineintut, desto wertvoller wird es. Das macht die Zeit. Allein mit dem Materialverkaufserlös vermöge man morgen mehr anzustellen als mit dem Geld, das heute der ganze Bedürnisort samt Schüsselgekostet hat.
Gold ist eben ein besonderer Stoff.
Wer es sich leisten will, kann das sogar testen. Gut, der Preis ist in den letzten Jahren ganz exorbitant gestiegen, aber es wird ja gemunkelt, er könnte sich im kommenden Jahrzehnt noch einmal verfünffachen.
Man nehme einen Klumpen Gold oder Opas Zähne und beobachte. Man sieht richtig, wie das Gold Rendite ausschwitzt! Die kann man abkratzen und davon sorgenfrei leben.
Das ist natürlich Unsinn. Wir haben ja oft erlebt, dass der Preis für Gold nicht nur gestiegen ist, sondern auch erheblich in den Keller rauschte. Das Geheimnis liegt woanders. Man kann es nicht lüften aber doch ganz gut beschreiben!
Merksatz 4
Gold ist wertbeständig und eine relativ statische Größe. Steigende oder fallende Preise geben nicht Auskunft über den Wert des Goldes, sondern sind ein Werturteil zur jeweiligen Geldwährung, mit der Gold gehandelt wird.
Insofern ist obiges Gemunkel über den steigenden Goldpreis ein Indiz dafür, welche Wertentwicklung beim eigenen Geld erwartet wird. Da Geld je keinen eigenen Wert hat, sondern als Tauschmittel dient, lässt das zwei Annahmen zu.
1. Da sich sicherlich nicht auch a l l e anderen Preise ganz analog anheben werden, würde sich in Zukunft eine allgemeine Verbilligung von Waren und Dienstleistungen ergeben, obwohl die Preise zu steigen s c h e i n e n. Wohl zu schön, um realistisch zu sein.
2. Da Wert eben Wert ist und Torte auch Torte, ist es unerheblich, ob ich die in 10 oder 12 oder 100 Teile teile. Ein Ganzes bleibt ein Ganzes. Und das Geld ist nur der Pfandschein als Beleg dafür, wie viele Teilstücke aktuell so eine Torte hat. Alles nur eine Sache der Verrechnungseinheiten.
Jetzt weiß ich, warum die Fachleute das Sparen als Konsumverzicht bezeichnen. Ich verzichte heute, um zu sparen und bekomme morgen weniger, weil an mir gespart wurde. Die Differenz geht an die Geldhändler, die wollen ja auch leben.
Mai 06
FranzAllgemein, Gesellschaft
Der AKW-Betreiber hat jetzt endlich Zeit gefunden und Abbitte bei den Strahlenopfern geleistet.
Das wäre also schon geschafft.
Die eigentliche gute Nachricht aus dem unglücksgeplagten Nippon ist aber, dass die Regierung vor 3 Tagen laut darüber nachdachte, ob man nicht, wenn alles gut läuft, in wenigen Monaten die verstrahlte Sperrzone um die Havariereaktoren aufheben könnte oder zumindest drastisch reduzieren. Das klingt doch gut!
Haben alle was davon. Die Bauern können zurück auf ihre Felder und die Entschädigungszahlungen würden erheblich billiger.
………………………….
Die Welt kann dann Solidarität zeigen, indem sie die Früchte dieser Felder kauft. Die aus dem Meer kann sie selber fangen…
Mai 05
FranzGeld, Gesellschaft
Wenn Staaten eine Pleite droht, warum dann noch Kredite geben?
Weil es trotzdem ein gutes Geschäft ist…
1. Weil Staaten eben doch recht selten aufgelöst werden und auch bei Ausfall kann man noch verhandeln.
2. Weil man das kalkulieren kann. Solange Zinseinnahmen und eine Teiltilgung immer noch einen höheren Betrag ergeben als die Kreditsumme einer war, hat man Gewinn gemacht. Also eine Spekulation auf die Zeit.
3. Weil man ein gutes Herz zeigen kann, die Tilgung auf den St.- Nimmerleinstag verschieben und bis zu diesem Tag dann wenigstens die Zinsen kassiert. Das ist drin – und nennt sich Umschuldung. Da sind mehrere 100 % Gewinn drin.
4. Wohin sonst mit dem Geld?
Wenn man Geld hat und nicht zusehen will, wie das verlustvoll vor sich hinwelkt, muss man damit was machen und es gibt nicht viele Möglichkeiten:
1. Verschenken – schenkt man sich auch den Kommentar
2. Verkonsumieren – Prasser-Image und ständige Angst, ob es wohl reichen wird, wo man doch so lange leben will
3. Investieren – bekommt man überall den roten Teppich vor die Tür, auch bei Regen
Investieren will abgewogen sein. Wird man Unternehmer oder Geschäftsmann?
1. Glaubt man an eine Unternehmung oder hält die für wichtig, beteiligt man sich dran und sieht zu, dass die Sache vorankommt. Gewinnt man immer – nur ob es einen Ertrag gibt und der stetig ist und sich vielleicht gar in der Fratze des Verlustes zeigt, ist ungewiss. Das fordert mehr als Geld. Das braucht Engagement, Arbeitsfreude, Ideen und Hartnäckigkeit und Überzeugung.
2. Will man das alles nicht und von eigenem Zutun befreit sein, muss das Geld in Aladins Wunderlampe: eine Verzinsung muss her! Kredite, Pfandbriefe, Zertifikate, Sparanlagen und stille Beteiligungen. Wo immer das Geld eingesetzt wird, ist wurscht! Die können den Gürtel enger schnallen oder sich das Standbein amputieren, die Rendite ist verbrieft und die Forderung auch. Da geht es um keine Sache, das ist ein Geschäft.
3. Die unbekannte Unternehmung. Das ist eine Sache, von der man keine Ahnung hat, von der und die man nicht versteht. Von einem Guru wird die wie 1. angepriesen und wie 2. verkauft und garantiert auf lange Sicht das Weder-Noch. Da braucht es eine Barreserve, weil erst wachsen die Papierzahlen, auf die man dann reale Steuern zahlt und später kommt unvermutet eine traurige Nachricht. Solange man Steuern zahlen darf, trennt man sich nicht vom Goldesel und nach der Schlachtung hat man einen verkorksten Magen.
Also – und das gilt für beide Seiten am Geben und Nehmen – das Schönste ist doch, wenn man sich Verluste teilt. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Bei solidarischer Haftung sogar noch weniger. Jedenfalls auf das Ganze gesehen.
Ein Unterschied wird erst deutlich, sollte man die einzelnen Personen in der Gesamthaftung betrachten:
Der Reiche verliert von Vielem wenig.
Der Mittelreiche verliert von Einigem alles.
Der Arme verliert das, was er hatte.
Der ganz Arme verliert von Nichts auch nichts.
3. Merksatz: Immerhin die Hälfte kommt ganz glimpflich davon. Und das istjedenfalls die Mehrheit.
Mai 04
FranzGeld, Gesellschaft
Ja, sagen die Gurus. Es sei jedoch politisch nicht erwünscht, darüber in der Öffentlichkeit zu schwadronieren. Es muss Panik vermieden werden und der für alle beste Weg bedacht werden. Chaos und Hysterie könnte unabsehbare Folgen für die Weltwirtschaft heraufbeschwören… erinnert sei an die Folgen von 2008 an denen man noch zu tragen habe und die doch vergleichsweise harmlos sein würden.
Und überhaupt, die Kunst sei eigentlich nicht eine Prognose des ob und vielleicht, sondern die wahre Meisterschaft sei die Bestimmung des wann!
Das ist interessant.
So spricht doch keiner, der vom der schlichten Ereignis überwältigt ist. So spricht nur einer, der nicht nur seine Felle in`s Trockene bringen will, sondern dabei auch noch seinen Schnitt machen. Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort mit dem passenden Angebot. Möglichst allein und nicht im Pulk.
Merksatz 2:
Nimm die Meinung der Fachleute und Insider gern entgegen, nur glaube ihnen nicht. Es sei denn, du kennst das Motiv, genau jetzt und genau das und genau so zu formulieren, weil… da gehofft und gesteuert wird.
Im Übrigen bin ich bass erstaunt, dass bei allem Berechnen von Rettung und Sanierung eigentlich immer nur ein Verzögern gemeint wird, als ob man neu anfangen könnte, ohne einen Abschluß durchlaufen zu haben und dass „Sicherheit“ niemals infrage stellt, dass letztlich dem natürlichen Kreislauf nichts entgegengesetzt werden könne. War doch immer so und schon mehrfach durchlebt. Und siehe, die Welt dreht sich immer noch.
Mir dagegen scheint es eine Maßnahme zu geben, die den Kreislauf durchbricht und einen Crash für alle Zukunft ausschließt.
Komme ich noch zu…
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