ich mag euch total! Euer Sommerfest ist voll Dufte!
Ich hab hier mega Spaß und darf an Franz´s Computer einen Artikel verfassen!
Dabei fällt mir auf das die Tastatur das A und das L total abgenutzt sind
Was macht er mit den Tasten wohl?
Ich freu mich das Ihr nun in der HaufeFamilie seit! Nun lasst uns ordentlich Feiern!
In Liebe
Euer Christoph
aka
Sales Consultant
Haufe Suite
Vertrieb München!
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Und schon gar nicht einer von der militanten Sorte. Ich halte mich da mehr an die Kriegsrechtfertigung vom ollen Gneisenau. Dann brauche ich nicht wehleiden, wenn es zwischen Krieg oder “lieber doch nicht” zu entscheiden gilt, so alle Prinzipien prüfen, sondern kann mich gleich zur grundlegenden und auslösenden Politik äussern. Ist eben eine Besonderheit von mir.
Üblicherweise wird ja die Grundsatzfrage geführt, werden Prinzipien durch die Gassen getragen und ethisches Bewusstsein strapaziert. Dann wird Parteidisziplin gelebt. Den Drahtziehern, Halunken und jenen, die den Mist verbockt haben, passiert nichts und diesen Politikern, die hilflos und Opfer eigener Unfähigkeit sind, werden Händchen Brust gestreichelt. Die Umstände sind immer ganz böse und völlig alternativlos. Immer sachlich und rechtskonform und verantwortungsbewusst!
Das ist natürlich Blödsinn.
Angesichts der unabwendbaren Kriegsgreuel und der bedenkenlosen Gleichgültigkeit dafür, wenn über Kriege verhandelt wird, packt mich immer eine kalte Wut. Zumal, wenn sich für einen Militäreinsatz entschieden wird und kein Gedanke daran verschwendet wird, ob man einen Krieg überhaupt gewinnen will! (Ob man kann, ist schon wieder was anderes.)
Ich behaupte mal, dass nach der Aggression von Grenada unter Reagan ist auf der Nordhalbkugel kein Krieg mehr geführt worden, den man wirklich gewinnen wollte. Alles politische Alibimätzchen, ein Auch-Dabei-Sein für irgendwelche hehren Prinzipien unter Billigung und Akzeptanz des Leidens und der Opfer. Samt und sonders verbrecherische Unmoral.
Kriege sind immer grauenvoll, immer.
Nachfolgende sind zudem ein Verbrechen.
- Kriege, die ich nicht gewinnen kann
- Kriege, die ich nicht gewinnen will oder muss
- Kriege auf Raten und scheibchenweise
- Kriege die zwar voller Verantwortung aber ohne Ziel geführt werden
Und somit sind alle Kriege der letzten 30 Jahre von Verbrechern zu verantworten. Das ist meine Überzeugung.
Kriege sind nur akzeptabel, wenn sie sein müssen, weil es nicht anders geht und nur gerechtfertigt, wenn sie kürzest möglich gehalten werden – also auf ein Ziel hin und machtvoll, mit allen verfügbaren Ressourcen! Entweder oder! Man vergeudet keine halb ausgerüsteten Hilfstruppen, man beendet die Notlage sofort und mit allen Mitteln, die man hat.
Feuerlöscher sind beim Brand nicht in Reserve zu halten, sondern einzusetzen.
Bestens bebildert dies Frank Pöpsel, Chefredakteur focus-money, im Editorial der Ausgabe vom 30.06.2011, Nr. 27/2011.
(Das Editorial wird sicher in den nächsten Tagen auch online verfügbar sein, wie alle vorherigen ja auch, weswegen ich mir Krämpfe zum Inhalt sparen kann….)
Die Überschrift lautet: „Krieg nach Kassenlage“
Der erste Satz lautet: „Die USA sind pleite“.
Der letzte Satz lautet: „Dann schließen die USA mit ihren Mördern Frieden – und die Angehörigen der Soldaten bleiben zurück mit der Frage, wofür ihre Liebsten gestorben sind.“
Zwischendrin heißt es „dieser Krieg war von Anfang an absurd“. Und das wird dann erläutert, aus pekuniärer Sicht vornehmlich. Das ist schon interessant. So hätte jeder lebende und auch jeder zwischenzeitlich tote Afghane mit 80 Jahreseinkommen allein aus den US-Kriegskosten ausgestattet werden können…. Vielleicht hätte mancher lieber das Geld als das Gewehr genommen?
Natürlich kann ein kleines Editorial nicht offen legen, warum von Anfang an und vor Beginn ersichtlich war, warum dieser Krieg nicht gewinnbar war und ist und warum der ganz offensichtlich ohne Ziel begonnen wurde und warum auch bis heute kein Ziel gefunden werden kann.
Es sei denn, das Ziel ist die ABLENKUNG von ganz anderen Interessen, dann wäre es fürwahr Tag für Tag neu erfüllt worden! Könnte man den Gefallenen auf den Grabstein schreiben…
Nach digitalen Maßstäben ist das sicher ein steinalter Text. Aber er ist von nachhaltig bleibender Aktualität.
Falls jemand den Text gelesen hat und trotzdem hierher zurück gefunden, dem sollte jetzt der Moment Ruhe gegönnt sein, den Wirkungen solcher Lektüre nachzuspüren:
Ruhe
Ruhe
Ruhe
Und? Ist noch was vom „Lob der Idiotie“ erinnerlich? Der Grundgedanke?
So „in etwa“ sicherlich doch. Wollen wir auch nicht streiten, was die gewesen wären, weil darauf kommt es nicht an. Ausnahmsweise darf jeder seine eigene Erinnerung haben…
zweite Frage: richtig oder falsch?
ich erinnere noch mal „vom Vollidioten zum Fachidioten“. Da hilft auch nicht die Feststellung, dass wir alle gleich seien…
Interessant ist auch das eigene Gefühlsleben. Habe ich jetzt beim Erinnern dasselbe Level? Fühle ich mich als derjenige, der mit dem Finger zeigt, oder bin ich der, auf den gezeigt wird?
Ist es wirklich die Not des Bedürftigen, die den Motor der Entwicklung vorantreibt, wo wir doch allerorten der stolzgeschwellten Brust des Machers applaudieren?
Was, oh Gott, wollte der Autor uns offenbaren? Oder legt er uns auf die Bahre?
Letzteres.
Wenn es niemals irgendwo um den Produktnutzen geht, sondern einzig um die Bedienvereinfachung
für den Massengebrauch, wenn also zugespitzt der Imagewert des Modernisten schon aufgebraucht ist und nun der Marktwert allgemeiner Verwendung eingesammelt werden soll, dann wird eigentlich nur der letzte Tropfen aus der Zitrone gequetscht. Und da ist eben nicht das Produkt die Zitrone, sondern der Produktkäufer. Und weltweit ist die Summe der letzten Tropfen ungleich mehr als auch die größte einzelne Zitrone hergeben könnte.
Wenn Herr Lobo sich sichtlich über den Einzelkäufer amüsiert, der fast im Besitzerstolz vergeht, und anmerkt, zum Telefonat braucht es mindestens zwei Teilnehmer, dann ist diesem Nerd schon völlig entglitten, welchem Ziel eigentlich ein Telefonat folgt.
Womit ich darauf hinweisen will, dass nicht die bessere Marktfähigkeit Innovationen beflügelt, sondern der Gebrauchsnutzen. Also genau andersrum.
War jedenfalls früher so, als der Mensch noch Bedürfnisse hatte und nicht der Befriedigung von Bedürfnissen diente. Als er noch vorgab, was zu tun ist, während er nunmehr tut, was vorgegeben wird.
Soll eine sich ewig erneuernde EndlosTVSerie sein, über die ich mich aus Unkenntnis nicht äußern könnte, wenn nicht schon die Tatsache ewiger Publikumsgunst Respekt und Anerkennung abfordern würde.
„Vom Winde verweht“ heißt ein verfilmter Roman, für den dieser Tage irgendein Jubiläum anstand.
Den hatte ich aber einst gelesen, den Film aber bisher nicht gesehen. Aus der Fülle der Erinnerungen haben zwei Sachen beständig die wechselnde Hitliste angeführt. Zum einen natürlich die „Ohnmachtsflasche“ in Miss Pitty`s Apothekerschränkchen und zum anderen das Eingeständnis von Rhett, dass man erst nach dem Verlust ermessen könne, was für eine erdrückende Last der gute Ruf ist.
Habe ich mich immer dran gehalten.
Dies fiel mir zuallererst ein, als mir heute wieder ein guter Geist eine Analyse der Blogzugriffe zukommen ließ.
Früher war ich mehr traurig verbissen, jetzt fühle ich mich fasziniert. Ob ich was schreibe und was ich schreibe, scheint völlig egal zu sein, auch wenn ich eben nichts schreibe, die Zugriffe sind immer etwa gleich und stetig, während die Seitenaufrufe eine geradezu beliebige Gunst für neuere oder uralte Einträge ausweisen. Rätselhaft.
Was interessiert die Leute nur? Wahrscheinlich eher nichts und sie folgen nur einer automatisierten Gewohnheit? Unglaublich, aber möglich.
Noch viel, viel rätselhafter ist für mich allerdings und deshalb faszinierend, die fehlende Kommentierung, sieht man weiland vom Gemüsemann ab. In Ermangelung vom echten Wissen kann ich frei über Gründe spekulieren – und jeder Grund ist so wahr wie ein anderer auch. Bin ich also so reich, über ganz viele Wahrheiten zu verfügen, auch wenn sie einander ausschließen.
Und es gibt eine Tatsache, die zusätzlich fasziniert und Daueranregung verschafft:
Was immer sich jemand selber als Begründung vorlegt, es ist schmeichelnder Selbstbetrug. Jede „Vernunft“ und „Plausibilität“ ist zumindest die Subjektivität in den Grenzen des eigenen Bauplans, im Regelkreis eigener „Verdrahtung“, womöglich aber auch bewusst betriebene Täuschung, um den Selbstwert wert zu halten.
Manchmal durchzuckt mich der Gedanke, Reaktionen zu provozieren… was ja ganz leicht wäre, wenn mir mein Selbstwert nicht auch was wert wäre….
Aber schreiben kann ich ja immerhin, was mir grad so durch die Birne zieht… wenn auch vom Anstand und mit Rücksicht auf empfindsame Gemüter etwas destilliert.
sind eine Menge Geld. Oder eben auch nicht. Mag sein, für manch einen sind das nur wenige Prozente vom Jahresverdienst für viele andere jedoch ist das ein Vielfaches des Lebensbruttoeinkommens. Andererseits, jede Tankstelle ist teurer.
Aus welchem Beweggrund nun Großbank JP Morgan diese Summe gespendet hat, ist mir auch mal egal. Was mich freut, ist das wofür. Jugendprojekt
Vor Jahr und Tag hatte ich hier mal getitelt „Leipziger Theater“ (28.06.2010). Muß ich auch nicht wiederholen. Was ich aber begeisternd finde, ist die phönixgleiche Revitalisierung des Sinns von Theater. Landauf landab in den Bühnen und Fachgremien scheint man nicht vergessen zu haben, was Theater eigentlich ausmacht, vieles deutet darauf hin, sie haben es nie gewusst. (Ausnahmen gibt es natürlich). Jedenfalls ist die Anforderung an Unterhaltung und Kasse so groß, dass man zu glauben scheint, allein der Verzicht auf Kasse macht schon die verbliebene Unterhaltung zum Edeltheater und lässt man auch die Unterhaltung weg, wäre dies sogar zukunftsweisende Avantgarde.
Da begeistert es doch, wenn auf einer Nebenstrecke sich der originäre Sinn von Theater wieder in Erinnerung bringt. Oder wie ich es ja behaupte: Theater ist so existenziell, da braucht man keine Angst zu haben, nur Geduld. Theater wird es immer geben…
Und wenn ich schon mal dabei bin, gegen meinen erklärten Willen zu verstoßen, eben am Leben nicht mehr teilzunehmen, kann ich auch gleich auf den anderen Punkt zur Freude hinweisen.
Mehrfach hatte ich hier ja thematisiert, wie im und vom Schwarm Weltwahrnehmung gelenkt wird.
Als ich am 12.07.10 eingestand: mir fehlen die Worte entwickelte sich darob eine Diskussion.
Aus anderer Sicht und trotzdem wie eine Bestätigung bemerkte ich diesen Artikel, der die Absurdität und unsere damalige Ahnungslosigkeit fett unterstreicht: hier
in eigener Sache. Ich verspreche mich und etwas:
Zweifellos war ich hier und anderswo ganz oft ganz lästig. Und sogar 100%ig sicher bin ich , ich bin richtig krank, also nicht ganz richtig im Kopp. So geht das nicht weiter. Oder doch? Ich will jedenfalls nicht. Zwar fehlt mir die Traute, mich von dem Kopp und damit euch von der Lästigkeit zu befreien, aber leiser soll es schon werden.
Und damit habe ich eine Bitte: Seid nicht so rücksichtsvoll, zurückhaltend und höflich.
Was naheliegend ist, wenn unsere eben nicht so viel bessere Zukunft eigentlich in der Vergangenheit wurzelt.
Wie verschachtelt das immer neue Erstaunen über alte Hüte sein kann, zeigt dies:
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