Ich meine…

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schon immer kamen die Japaner mit ihren Kameras gern nach Deutschland, um den lebendigen Trachten- und Mittelalterfreizeitpark in Europa abzulichten. Was sie nicht aufnehmen konnten, war die in moderne Zeiten transformierte Zunft- und Gildeordnung und die “Denke” der Eingeborenen.

Am Beispiel erläutert:

In der “Psychologie heute”, September 2011, läßt man Herrn Günter Grzega aus Treuchtlingen zu Wort kommen, um ausführlichst darzulegen, dass für ihn die Bemühungen um den Ausbau des Krippenangebots in Deutschland “nichts anderes als den Aufruf zur vorsätzlichen Kindesmißhandlung und Mißachtung der Würde der Kinder” bedeuten.

Nun jedem die Freiheit der Gedanken, aber mir will scheinen, diese Psychologie ist eben nicht nur von heute…

Ganz unvermutet und unerwartet befasst sich auch heutiger ” focus money” mit dem Thema, zumindest der Chefredakteur Frank Pöpsel im Editorial. Der Mann hat meine Sympathie mit diesem Text und allein dieser Text lohnt schon den Kauf des Heftes. Eine herrliche Auflistung, wie sich obige “Denke” detailgetreu im Ordnungswesen materialisiert.
Ein kurzes Zitat: “Auf die Frage, warum die Deutschen lieber teure autos fahren, als Kinder großzuziehen, gibt es viele Antworten. Eine mögliche ist: Weil es einfacher ist, eine Genehmigung für eine Tiefgarage zu bekommen als für einen Kinderspielplatz.”

Was hat den Mann nur geritten, dort, wo es um Geld und Vermögen und Wertanlagen gehen sollte, sich mit Kindern und deren Erziehung zu befassen?

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