Wissen allein reicht nicht

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Man muss auch noch wissen, wozu.
Das klingt wie wortartistischer Schwachsinn, ist es aber nicht.
Dafür stehen allein schon die permanent tagenden Bildungskommissionen, die Pluralität der Bildungssysteme und der schluchzende Streit um Fachkräfte. Und es gibt ganz sicher kein Patentrezept und genauso sicher keine Problemlösung, die von Dauer ist.

Wissen ist eben eine tolle Sache (so oder so!) und gleichzeitig aber völlig unerheblich, wenn man nicht gleichzeitig auch weiß, wozu man das braucht.
Und auch dies kurz zu überdenken, ist kein Trara Blabla mit Tschingderassa, sondern ernsthafte Zielorientierung auf Notwendigkeit und Nutzen.
Weil Wissen ist ja nicht die registrierte Checkliste des Schüttguts in den Nürnberger Trichter, sondern die von Anwendung wiederholte Modulierung von Erkenntnisbausteinen. Also entscheidet das orientierte „Wozu?“ viel mehr über die Wissensqualität, als es jede Schweinlederurkunde oder verstaubtes Teilnehmerzertifikat je könnte. Es sei denn, man verwechselte Wissen mit Speicherkapazität.

Und damit ergibt sich für mich eine spezielle Optik auf Vernetzung, Circle, Konferenzen, Schulungssysteme, Foren… usw.
Alles Formen für Wissensvermittlung und Wissensaneignung, die sich bewiesen haben. Aber – und das ist entscheidend! – es sind nur Formen. Bestenfalls sogar mit Inhalten gefüllt. (Und ich habe „sogar“ mit Bedacht hinzugefügt) Sinnvoll und nachhaltig wirksam wird das alles erst, wenn klar war und ist: wozu?
(So scheint sich z.B. gerade in den diversen Online-Formen das „Wozu“ darin zu erschöpfen, dass sie existieren, jeder Beteiligte sein „Frust und Freud“ ablassen kann, Beteiligung signalisiert und dem Motto frönt: Dabeisein ist alles! Da wir dann zueinander geredet, nicht aber miteinander. Moderationen und Auswertungen sowieso nicht. Außer: Die Mehrheit fand es toll!)

Interessant da ein Gegenbeispiel aus Hessen „Community of Training Practice“.
Trotz Knappheit von Wissen und Fachkompetenz treffen sich Wettbewerber und Konkurrenten zum Austausch… „Kollegiale Beratung, um teure Experten zu sparen.“ Es geht nicht um Klüngelei, sondern um Nutzen.
(siehe: „Wirtschaft & Beruf“ 64. Jg, 3-4/2012)

Neben vielen anderen Effekten, wird ein konkreter Nutzen immer vergessen: Gerade hohem und spezialisiertem Wissen fehlt im eigenen, engeren Umfeld oft der Gesprächspartner auf Augenhöhe. So steht man dem externen Berater relativ hilflos gegenüber, wenn der von fremden besseren Welten faselt… Ist dieser Experte nun Guru , Scharlatan oder kann der auf praktische Erfahrungen zurückgreifen? Und passt die auf einen selber?
Wenn jemand signalisiert, „die Aufgabe übernehme ich“ und auf die Frage „wie?“ nur antwortet:
„Ich schaff das schon!“ – ist zwar Selbstbewusstsein erklärt, aber noch keinerlei Kompetenz. Man braucht keine Lösung, sondern mehrere Alternativen und deren Abwägung gegeneinander.

Diese Befähigung zur Abwägung ist Ausdruck von Kompetenz und mehr als nur Wissen.

Lernen, wir hören nie auf

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weil wir erfreulicherweise gezwungen werden. Weil die Umstände es erzwingen oder weil wir neugierig sind. Ersteres als Last auf auf dem Rücken, zweiteres aus Lust am Leben.
Wenn man sowieso nicht drumrumkommt, mag jeder selbst entscheiden, in welchem Abteil man den Zug in die Zukunft nehmen will. Auch Masochisten haben Lebensrecht.

Da gibt es aber ganz unterschiedliche Formen zu “Lernen”.

- “Kinder lernen durch Fehler, aber als Erwachsene hören wir auf, Scheitern als einen wichtigen Aspekt des Lernens und unserer Entwicklung zu begreifen…”
- “Formales Lernen ist meist ein linearer Prozess: Hausaufgaben machen, gute Noten erhalten, Prüfungen bestehen, und am Ende sind Sie erwachsen.”
- “Es gibt einen enormen Druck, es richtig zu machen.”

Alles Zitate aus Heft2/2012 von “OrganisationsEntwicklung. Zeitschrift für Unternehmensentwicklung und Change Management”
(lohnt sich sogar, dieses Heft extra zu kaufen.)

Es wird ja klar, obige Zitate zielen auf die unfruchtbarste Form des Scheiterns, die sich denken läßt: Alles richtig gemacht und nix gelernt!

Dabei liegen doch die Herausforderungen der Zukunft in dem Unbekannten, in dem, was einem niemand sagen kann – jedenfalls dann, wenn man im Zukunftszug an der Spitze und nicht im Gepäckwagen reisen will.

Zu Innovation, Wandel, Ideen und kreative Umsetzung heißt es da:
“Gehen Sie niemals alleine jagen! Gleichwohl ist eine Gruppe auf der Jagd nach neuen Ideen eine Gruppe aus Individuen. Eine der wichtigsten Fähigkeiten, über die sie verfügen müssen, ist, kreativ zu sein und gegenüber der Kreativität der anderen gleichzeitig aufgeschlossen zu sein.”

Und dann folgen über 100 Seiten, Methoden, Beispiele, Alternativen, Erläuterungen, Modelle und Auswirkungen….
Obwohl es um Organisationen und Wirtschaftseinheiten geht, kann man sich selber was ableiten.
Kostet aber 21,00 Euro! Also nur den Bruchteil dessen, was man für abgestandene Statistik zahlen müßte.

Moderne Anforderungen

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Ich muss heutzutage flexibel und multipotent sein mit stets aktuellem Spezialwissen.
Die Anforderungen der vernetzten Welt zielen eben auf den Spezialisten, der alles kann.
Man muss dazu kein Universalgenie sein, Zauberer reicht.

Keine Zeit

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Auch wenn die ganze gesamte Welt auf mich einstürzt,
bin ich nur hinreichend abgelenkt,
braucht mich dies ja nicht zu kümmern.
Es gibt Wichtigeres.

Die Welt ist wunderbar…

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Es gibt nichts, was man nicht verschlechtern könnte.
So die Meinung der Optimisten. Pessimisten würden sagen, die Welt sei hinreichend schlecht. Fundstellen gibt es überall. Manche sind herzerfrischend.

Auf der Suche nach einem Anbieter diverser Online-News verblüffte mich dessen Kontaktseite. Neben Telefon und Fax fand sich nur die wichtige Information, dass mitten in Berlin deren Tiefgarage für 3 Stunden kostenfrei genutzt werden kann. Fehlt eigentlich nur der Hinweis auf ein nah gelegenes Shoppingcenter, oder? Oder muss man die Online-News körperlich abholen?

Die News sind übrigens im bunten Mix kostenfrei und kostenpflichtig. Es war nicht erkennbar, ob für die guten oder die schlechten Nachrichten hätte bezahlt werden sollen. Man sollte die einfach bestellen.

Dazu steht im heutigen Printmedium „Internet World Business“ (8/12), dass mit gesetzlicher Neuregelung ein Bestell-Button im Netz nicht mehr ausreichen wird. Offensichtlich geht in der modernen Servicewelt aus dem Wort „Bestellen“ nicht mehr hinreichend eindeutig hervor, dass da Kosten entstehen könnten. Logisch, schließlich ist die ganze Welt umsonst. (Wobei wieder Optimisten und Pessimisten „umsonst“ ganz unterschiedlich interpretieren.)
Jedenfalls muss jetzt konkretisiert werden: entweder „kostenpflichtig bestellen“ oder „kaufen“, so sei jetzt die Anforderung. Befragte Anbieter tendieren mehr zu „kaufen“ und wollen „kostenpflichtig“ eher vermeiden, „da es den Käufer garantiert verunsichern wird.“
Kann man denen abkaufen.

Nebenbei, Internet World Business konstatiert auch eine „neue Lust am Abo“ und meint, „nicht nur Nischenprodukte mit Suchtfaktor haben gute Chancen auf dem sich formierenden Abo-Commerce-Markt“.
Neben Windeln werden auch Socken, Büro- und Bastelbedarf, Schuhe, Hygieneartikel und ganz allgemein Geschenke genannt.
Ich vermute mal, bei einem „Geschenke-Abonnement“ könnte ich auch schwach werden. Geschenke kosten ja nix.

Die Welt ist einfach wunderbar!

Wie ich finde, ein Abonnement bildet allgemein den Lebenszyklus eines Menschen ganz gut ab:
Erst die Sicherheit, dann den immer neuen Kick!

Sucht Gewohnheit und Gewohnheit Sucht.
(Worte sind nicht alles. Es kommt auch auf Betonung und Kontext an)

Das Letzte

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Ist jedenfalls in der sprachlichen Prägung konnotativ bös gefärbt. Der oder die Letzte sind da schon eher noch neutral. Rein rechnerisch gesehen wäre das Ende immer noch mit einer Hoffnung verbunden, sei es die auf Nachschub oder eben, es endlich doch geschafft zu haben.
Das Letzte außerhalb der Numerik bezeichnet in jedem Fall die ultimative Widerwärtigkeit. Einer Empörung folgt die Ahndung und Verdrängung. Das ist dann wieder die Bereitschaft für ein neues Mal. Und so folgt in steter Abfolge ein Letztes dem nächsten. Auch eine Gewöhnung.
Ich finde es interessant, dass man sich an Überraschungen gewöhnen kann.
Zugegeben, daran muss ich noch arbeiten.
Was mich irritiert, ich vermeine bemerkt zu haben, jenen, denen dies schon besser gelingt, erfahren zwar einen gewissen Gleichmut, haben aber keinerlei Vorfreude und sind überhaupt sehr gedämpft im engen Gefühlskorridor. Die könnte man glatt als emotionale Gleichrichter einsetzen.
Macht man aber nicht. Dazu gibt es schon Animateure. Die kümmern sich aber weniger um das Letzte, sondern zielen eher auf einen Höhenrausch im Gravitationsfeld um das Beste. Deren Merkmal ist die permanente Hyperventilation. Mir würde da schwindlig werden.

Aber ich bin wieder mal meinen Abschweifungen erlegen.
Was ich eigentlich sagen wollte:
Mit der wöchentlichen Nachricht, dass meine Anmerkungen fast keiner, also realitär niemand, zur Kenntnis nimmt, konnte ich irgendwie besser umgehen, als diese Nachricht gar nicht zu erhalten.
Natürlich auch keine andere.
Mag sein, hier bin ich nicht nur der Letzte, vielleicht gar der Einzige. Das hat schon wieder was.
Basta!

ein zweites Beispiel

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Die Freiheit ist ein hohes Gut. Nicht immer frei von Zwängen, nicht frei von Regeln, nicht frei von Verzichten, aber immerhin die grundlegende Möglichkeit für den einzelnen, eine weitestgehende Selbstbestimmtheit zu erreichen, sich zu bilden, sich zu entwickeln und eigene Vorlieben auszuleben. Individuell zu sein.
Trotz vorbestimmter Unterschiedlichkeit der Individuen ist es deren gemeinsames Anliegen, gleiche Startbedingungen an der Treppe zum Wohlstand zu organisieren. Das wird noch ein weiter Weg sein. Ein harter Weg. Der Weg zum Wohlstand ist jedenfalls nicht der mit Wohlgefühl. Es sei denn man teilt. Zuerst den Mangel, dann die Bemühungen und letztlich einen Ertrag. Und manchmal ist danach die eigene Lebenszeit noch nicht gänzlich verstrichen. Die Begrenztheit an Lebenszeit setzt den Individuen am meisten zu. Schwere Mühen bei langen Wegen angesichts begrenzter Ressourcen.
Ein Teufelskreis der Engelsgeduld abfordert. Oder Effizienz.

Aber man sollte die Gäule Freiheit und Effizienz nicht vor den selben Karren spannen, sonst geht es noch langsamer voran.
Und da gibt es zudem noch den Mühlstein am Hals des Trockenschwimmers, der die Sache nicht einfacher macht: Sozialität.

Sozialität gilt als genetisch präimplantiert, unabwendbar und im Lebensverlauf als nachweisbarer Kostenfaktor. Kann viel drüber geredet werden, aber ändern tut das nichts. Ist da, muss sein und will ja auch niemand vermeiden. Wandelt sich eben nur. Muss auch effizienter werden. Unbestreitbar schafft höhere Effizienz ein höheres Maß an Freiheit. Unbestritten. Für die Teilnehmer und auch den Rest.

Im Wechselspiel von Konzentration und Ablenkung liegt der optimale Wirksamkeitsgrad. Die Ablenkung ist der Feind der Konzentration und die beste Ablenkung ist die Konzentration auf was anderes.
(„Konturen“ [1-2012, S. 30] berichtet vom Phänomen der exzessiven Mediennutzung in der stationären Sucht-Rehabilation. Bei stoffgebundener Abhängigkeitserkrankung sei das tolerierbar, doch bedürfe z.B. „Internetsucht unter Umständen ergänzende Behandlungsprogramme“.)

„Der Mensch ist ein soziales Wesen, das die Gemeinschaft mit anderen Menschen braucht.“ beginnt ein Beitrag in „Universitas“ (67.2012,790) unter der Überschrift „Klimawechsel im zwischenmenschlichen Bereich“. Es geht um Roboter als zukünftige Partner und Dienstleister des Menschen, deren Beschaffenheit und Aussehen usw. und hat ganz nebenbei die Hürde des Begriffs „Partner“ schon genommen. Und endet:
„Technologisch scheint alles möglich zu sein. Es liegt an uns, ob wir eine Gesellschaft von vereinzelten Individuen werden wollen, deren Leben sich in weiten Bereichen auf die Gemeinschaft mit einem `sozial intelligenten Roboter` beschränkt.“

Ebendort vergewissert sich der Schriftsteller Florian Felix Weyh der „Verstetigung“ solchen Tuns, als er gewahr wurde, es gäbe illegale Gratisdownloads seines jüngsten Werks:
„ Nach dem fünften Fehlschlag, mich vor der Hehlerplattform als Mensch und nicht als Roboter auszuweisen, gab ich auf. Ich bin zwar raubkopiert, aber für Otto Normalverbraucher schwer zugänglich – da war die Welt für mich wieder in Ordnung.“

So ist das mit der Freiheit, ihren Zwängen, Regeln und Verzichten…

Schatten

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Wehe dem, der keinen hat.
In unserer Kulturgeschichte wurde dies bisher nur Ausnahmeerscheinungen, sozusagern unirdischen Figuren zugebilligt. Und da auch nicht immer ohne Strafen.
Warum ist das so?
Vielleicht, weil er uns Form und Kontur gibt? Weil er uns das In-Beziehung-gesetzt-sein verdeutlicht?
Weil wir ihn brauchen! Wir.
Die Betonung des wir wird deutlich, überdenkt man, dass auch und sogar Ereignisse ihre Schatten vorauswerfen.
Der Sonnenglanz heutiger Tage wird vom Schatten der kommenden entglänzt.
Geschieht dies gehäuft, darf man von privilegierten Zeiten reden. Nicht gar so häufige Ereignisse, die gleichwohl nicht geschätzt werden. Diese Zeiten wirken unentschlossen. Das bereitet Missbehagen.

Was ist das Besondere solcher Zeiten?
Gewohnte Abläufe funktionieren nicht mehr richtig, nur fast, nicht gänzlich … das ist nur so ein Gefühl, kein wirklicher Makel, ein noch Beinahe oder der Vorausschatten von Änderungen. Wollte man die Änderungen aber lieber gleich vorwegnehmen, wären die Ergebnisse nur mager, eigentlich ein Fiasko.

Mal ein Beispiel:

Die Welt und nicht nur die Nachbarregionen wurden erkundet, dann erobert und letztlich durchdrungen und vernetzt. Das Ergebnis sind globale Freiheit und Abhängigkeit. Diese Vernetztheit, wenn sie als beinahe, bald zum Großteil oder in Bälde als abgeschlossen betrachtet werden kann, mindert nicht die Einsicht in deren Vorteile, lässt aber auch unwillkommenen Rückkopplungen erleben und provoziert Schutzmaßnahmen jeweiliger Lokalitätet.
Gewinne werden gern geteilt, doch Verluste soll verantwortlich der Verursacher tragen. Klingt doch fair und gerecht.

Sehr witzig. Wer den Brunnen vergiftet, soll ihn allein austrinken, die andern verdursten lieber.

Nun hat sich auch die „Wirtschaftswoche“ (16/2012) entschieden, über „Globale Kleinstaaterei“ zu berichten und meint wie vor Wochen die „Financial Times“ oder das „Handelsblatt“, dass der globale Freihandel in Gefahr sei und „Handelskriege“ drohten.
Das mag so sein, ist aber Quatsch.
In Wahrheit sind das die Vorausschatten von etwas Neuem:
Nach der dirigistischen Gleichmacherei der globalen Verhältnisse beginnt jetzt der echte Wettbewerb der Regionen. Und zwar nicht mit folkloristischem Gedöhns, sondern ernsthaft und mit allen Mitteln und dem gesamten Inventar.
Der bisherige wechselseitige Vorteil, er ist kleiner geworden gegenüber dem Anteil am gemeinsamen Nachteil.

Man muss es sich leisten können…

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Bevor entschieden werden kann: war das nun genialer Schachzug, schlichte Notwendigkeit oder Akt der Verzweiflung.

Gestern quollen die Berichte über von der Bekanntgabe, Facebook mit dem geplanten und wahrscheinlich spektakulärsten Börsengang der Weltgeschichte, mit 3,5 Mrd. Umsatz und über 800 Mio. Nutzern, kauft mal eben eine kleine Firma mit 13 Beschäftigten, vielen Liebhabern und ohne einen einzigen Penny Umsatz. Preis: Eine Milliarde!
Die Liebhabertruppe kann Fotos. Kann nicht nur, darf es auch nach patentrechtlichen Regeln. Ende der Fakten.

Und schon sind wir auf den blühenden Wiesen der Spekulation.
Warum macht Facebook dies und warum dieser Preis? 100 Millionen weniger hätten es auch getan.

Eigentlich kann man vernünftiger den Wert des Geldes nicht demonstrieren. Es geht gar nicht darum, welche Kaufkraft es beinhaltet – es geht darum, dass man es hat.
Und eigentlich kann man nicht vernünftiger aufzeigen, dass es nicht darum geht, dass man etwas kann, sondern dass man darf, was man kann.

Man macht es, weil man es kann. Können können hat eben viele Gesichter.
Und sich was leisten eben auch.
Macht gibt es nur dann, wenn sie gemacht wird.
Anders bei Sony.

gewisslich ist:

Not treibt – Ziele führen!

Die goldene Dreieinigkeit

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Scheitert immer dann, wenn gemeint wird, zwei reichten auch…
Gerade diese tumbe Trendmeldung zeigt dies:

Online bestellt – 90 Minuten später da
Bestellte Ware wird in 90 Minuten ausgeliefert – das verspricht der britische Versand Shutl. Das Geschäftskonzept: Shutl arbeitet mit lokalen Fahrradkurieren zusammen. Bestellt der Kunde etwas auf der Shutl-Webseite, kauft der Kurier das jeweilige Produkt in einem Laden vor Ort ein und liefert es aus.
(Trend Alert, 11.04.2012)

1. Das Produkt – eigentlich nur das Bedürfnis, denn irgendwie kann das immer befriedigt werden, manchmal eben nur besser . oder schneller, bunter, billiger…
2. Das know how – welche Produkte/Dienstleistungen gibt es, wo und wie kommt man da ran
3. Logistik – womit die gesamte Prozeßabwicklung zwischen Bedürfnis und Befriedigung gemeint ist

Mit weniger geht es einfach nicht.

Man kann es wenden, wie man will, wer zugunsten einer Spezialisierung verzichtet, ersetzt das, worauf er verzichtet, mit Abhängigkeit. Nichts gegen Abhängigkeit unter Freunden, die kann sogar das entscheidende Mehr an Wohlgefühl bringen.
Aber, .. – es gibt immer ein Aber! Genauso wie die Versicherungspolice.

Weniger geht eben nicht.

(nicht mal im Boom der beliebten Quiz-, Talk-, Koch- und Ratgeber-Verlustigungen)

Nun kann ja jeder bis drei zählen und viele benutzen ja auch alle Finger und Zehen dazu. Andere nur den einen Daumen.
Immer wachsam bleiben!

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