Katzen jammern nicht, die Töne sagen anderes

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Der “Horizont” im Medium print

auf Seite 1 darüber sinnt

“Entzauberung des Web geht weiter”

ist ernst gemeint und nicht sehr heiter….

(14.10.2010/Nr.41)

Google soll zur Forschung ran

und seine Ads nun dann und wann

auf Wirkung und Erfolg hin testen

Defizite brauchen unschuldig weisse Westen.

Doch ist im Zeitungsdschungel klar

die Show macht Kosten und auch wahr

der Hype um Digitalcontent

ist meist kopiert. Der Leser pennt.

Schlechtwetterseiten verklickern allerorten

das beste Meinungsdiagramm in Torten

und ist erst einmal abgestimmt  (gefällt mir!)

der Enthusiasmus schnell verglimmt.

So tanzen auf glühenden Kohlen

die Macher und die Mohren.

großartig, einfach großartig

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Ein Satz habe ich gelesen, der die Seele erblühen läßt, geheimnisvoll, spannungsgeladen, fordernd und auch lindernd, voller Kampfkraft und doch auch voller Güte (als Qualität und als Trost), selbstbestimmend und so voller Horizonte, dass das Herz überläuft. Und doch beinhaltet der Satz  mehr Fragen, mehr Erklärungsbedarf und mehr divergierender Streitbarkeit, als dass er abschließend sofort ausgelotet werden könnte. Ein Wortschiff gleitet über das Meer von Emotionen…

(Natürlich auch ein Hinweis, auf gesagte Inhalte hinter der knochentrockenen Wortbedeutung)

Der Satz stammt von Jochen Schimmang und ist umrahmt von einer Buchbesprechung. Quelle:

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Das besprochenen Buch:

“Das Mittagessen am Ufer der Loire.Zu Besuch bei Julien Gracq”

  • Broschiert: 108 Seiten
  • Verlag: Literaturverlag Droschl (14. Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854207719
  • ISBN-13: 978-3854207719
    15,00 Euro

    Der Satz aus der Besprechung lautet:

“Wer nicht nur ganz gern Bücher liest, sondern die Literatur liebt, bei dem ruft die Lektüre dieser gut hundert Seiten Glücksempfindungen hervor.”

Da stockt einem doch der Atem, oder?

Der Markt der Eitelkeiten

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wird mitnichten von “Nürnberger Tand” beherrscht. Das Wesen der Eitelkeit ist nicht das Besondere, sondern dessen Echo: Ich auch! Und so vollzieht sich die Umkehrung im immer stetigen Kreislauf. Nachdem sich das Besondere aus dem Allgemeinen erhoben hatte, wird es zur Begehrlichkeit und je nach Effizienz der Möglichkeiten bald zum Allgemeingut. Dem sich verweigert zu haben, ist dann schon wieder was Besonderes.

Wer also noch ein Stapel Bücher neben seinem Bett stehen hat, braucht die Entwicklungen auf dem Buchmarkt nicht zu fürchten. Noch konnte er sich das E-book nicht leisten und schon heute muß er sich das nicht mehr leisten und morgen ist diese Dreingabe wahrscheinlich  keine Leistung mehr wert. Die Preisentwicklung ist atemberaubend: gestern 499; heute 199, Dezember 2010 nur 99, Mitte 2011 49,95 und danach nur symbolisch 1,00.

Erinnert dies nicht an jenes Märchen, da für den Garanten für lebenslangen Reichtum und Glückseligkeit  die eigene Seele verpfändet werden müßte? Befreien konnte man sich von dieser Bringschuld nur durch den Weiterverkauf  des “begehrlichen Objekts”. Verkaufen ja, aber höchstens zum halben Einstandspreis! Und es wurde immer schwieriger und schwieriger den immer geringeren Preis einzufordern. Wie sollte dieser Preisverfall für absolutes Entzücken nur erklärt werden?

Ein Sachbuch  versucht dies jetzt und gibt Rat und Hilfe:

Karl Olsberg
Schöpfung außer Kontrolle

Wie die Technik uns benutzt
Aufbau-Verlag
978-3-351-02714-8
19,95 € *) / 34,50 Sfr

Wie wahr dies ist, zeigt dieser Link:

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Zum Trost für Unvberdrossene dieser :

http://www.aufbau-verlag.de/index.php4?page=2405&show=14041

Unplanbarkeiten sind nie eben

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„Was versteht Horst schon von Lyrik“, Stephan Sarek , fhl-verlag
Als ich die Titelgeschichte gelesen hatte, wusste ich, anderen geht es auch nur wie mir.

Natürlich könnte man über andere Dinge reden, von denen ich dann  allerdings auch nichts verstehen würde. Wozu also. Bei dem Buch ist das ganz anders.

Ich war ein ernster Mensch. Man gab mir dieses Buch. Tausende andere nicht. Hat mich interessiert. Da ich die vielen anderen gerade nicht hatte, las ich eben dieses. Kurzgeschichten und Erzählungen. Hätte dann für irgendwelche  anderen Bücher keine Verwendung mehr gehabt.
Eine unvollständige Sammlung diverser Lebenshöhepunkte. Zwischen den Lücken liegen die Tücken.
Das Leben ist hart und das Schicksal fast noch mehr. Auch der allergrößte Lebensentwurf muss sich in der einzelnen Episode beweisen. Da kann schon mal was schief gehen oder eben richtig, was auch fatal sein kann. Das Unvermutete hat einen sehr bestimmenden Einfluss auf unser Leben.

Eventuell sollte man das Buch nicht unbedingt daheim lesen. Kann man zwar machen, aber auf den teilnehmenden Schutz der Öffentlichkeit sollte man nicht verzichten. Am besten liest man laut. Wenn
man Zeit hat! Denn man gewinnt eine große Schar von Zuhörern und jede Menge Freibier. Am Ende hat man alle Geschichten vorgelesen, eine betörend heisere Stimme und anderntags einen schmerzenden Bauch. Die Empörung der frisch gestählten Lachmuskulatur.
Public Reading vollendet Public Viewing.
Werde das Bändchen meiner Krankenkasse zu Therapiezwecken empfehlen. Zum Beispiel wegen der Todeskandidaten. Lesen die das Buch, verpassen die glatt ihren Termin. Andere auch.

Natürlich ist das Buch überall im Buchhandel zu haben, doch bei diesem Geheimtipp sollte man dort vielleicht einen guten Bekannten haben. Sie können sich auch an den Verlag wenden, klar.
ISBN 978-3-942025-29-4
Aber wenn schon der Erwerb Abenteuer sein soll, nimmt man die Herausforderung an und wirft die Netze aus: im www.buchfisch.com .

Ja, ich war mal ein ernster Mensch.
Und meine das jetzt wirklich nicht komisch.

Fortschritt geht nie zurück

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Wenn Rosmarindüfte die Nase kitzeln, läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Kein Gedanke dann, daß jene köstliche Fleischschnitte mal von Fell umhüllt war und vier Beine hatte.  In Supermärkten wird schon deshalb gern zu verpackten Lebensmitteln gegriffen, weil sich tierähnliche Vergleiche gar nicht erst einstellen. Dieses Erfahrungsniemandsland vom Vieh zum Steak wird vom aufgeklärten Zeitgenossen gern ökologisch rational begriffen. Statistische Fakten zählen. Ließe man Ausschweifungen zu buddhistischer Seelenwanderungen zu , hätte der Fleischverzehr schon beinahe die Anmutung von Kannibalismus. So bleibt Tiefkühlware einfach nur frisch, gesund und vitaminschonend. Wichtig ist die Kennzeichnung als Bioprodukt. Darauf ist zu achten.
Irritiert wird der gelernte Städter und Hobbykoch allerdings beim beliebten Urlaub auf dem Bauernhof. Für Kinder gibt es den Streichelzoo, äh… Erlebnisstall und für Erwachsene den Direktverkauf. Ökologischen Anbau kennt auch der Städter von der heimischen Hanfplantage auf dem Dachboden (Qualiät und Ertrag müssen stimmen!), trotzdem ist an der Verkaufstheke Vorsicht geboten. Da kann es schon vorkommen, dass die Bauernmaid die Augen verdreht, wenn kritische Weltläufigkeit in der harmlosen Frage  bewiesen wird, ob dies denn alles auch Bioprodukte seien. Und Ratlosigkeit bei allen Schaulustigen, wenn trotzig ein NEIN kommt. So weit sei man in den ländlichen Gefilden noch nicht, die Umstellung erfolge vielleicht demnächst, vorerst sein dies alles noch traditionelle Naturprodukte. Die Veredlung zu BIO stehe noch aus. Hä?
Gemeinhin wird zwischen  konventionellen und Biolebensmitteln unterschieden, was zum Henker ist denn naturbelassen? Etwa inclusive aller Schadstoffe? Natur? Das ist doch der Unterschied zwischen Holz und Plaste beim Kinderspielzeug und spielt doch bei Nahrung keine Rolle, oder?
Es ist eben eine ganz eigene Welt, so draußen auf dem Dorf, jenseits der Autobahnplanken. Nicht jedermanns Sache und wer wirklich nur der eigenen Brut beweisen wollte, daß er auch am lebenden Objekt Schaf von Ziege unterscheiden könne und sich selber zudem vergewissern, in welcher ober- und unterirdischen Höhenlage so Obst und Gemüse gedeiht, der sollte auf Nummer sicher gehen und im Dorfkrug speisen. Dort ist es billig und wie zum Unbedenklichkeitsbeweis wird direkt aus aus der Microwelle noch in der Produzentenassiette serviert.
Wie ich drauf gekommen bin. Neuerliche Großuntersuchungen der Stiftung Warentest belegen nur noch geringe Unterschiede zwischen konverntionellen und Biolebensmitteln und insgesamt seien 3 von 4 Produkten frei von Pestiziden.  Ist doch erfreulich, nur 25 % der verkauften Lebensmittel stellen ein Gesundheitsrisiko dar. Die muß man ja nicht essen.

Welche Geldanlagen eignen sich für die aktuelle Situation

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Uwe als Gast in Franz’s Blog:

Fragen Sie sich auch, wie man in den gegenwärtigen unsicheren Zeiten sein Geld am besten anlegt? Der Euro schwächelt, Staatsanleihen sind nicht mehr sicher, Kursrückgänge an den Börsen verunsichern. Max Otte, Leiter des “Zentrums für Value Investing” und Professor für Betriebswirtschaftslehre an der FH Worms erläutert in Heft 6/2010 des Manager Magazins seine Sicht auf die Weltwirtschaft und zieht daraus Schlussfolgerungen für die private Geldanlage.

Financial Times eine Woche kostenlos testen

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Die englische Ausgabe der Financial Times kann derzeit eine Woche lang kostenlos getestet werden. Die Financial Times ist bekannt für ihre unvoreingenommene Berichterstatung über aktuelle Geschehnisse weltweit, kompetente Kommentare zu möglichen Auswirkungen aktueller Ereignisse und detailierte Nachrichten über Unternehmen, Märkte und Währungen. Bestellungen bitte über www.corporatebookstore.de

Datenschutz zum Vorteilspreis

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Die Schulungs-CD trägt den Titel:
- CD-ROM Datenschutzeinführung für Mitarbeiter und Führungskräfte

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