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	<title>Franz sagt ...</title>
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		<title>Vorsicht ist geboten!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[LSG Baden-Württemberg, Urteil v. 21.10.2011 – L 12 AL 2879/09
Unter Pseudonym im Internet hatte ein Arbeitnehmer über den Pabst gelästert und dies selbst als Satire verstanden. Nach Bekanntwerden der Autorenschaft hatte der Arbeitgeber eine fristlose, verhaltensbedingte Kündigung angedroht.
Das Arbeitsverhältnis ging in die Brüche…
Obiges Urteil bestätigt nun, dass der Mann seine Arbeitslosigkeit grob fahrlässig herbeigeführt habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>LSG Baden-Württemberg, Urteil v. 21.10.2011 – L 12 AL 2879/09</p>
<p>Unter Pseudonym im Internet hatte ein Arbeitnehmer über den Pabst gelästert und dies selbst als Satire verstanden. Nach Bekanntwerden der Autorenschaft hatte der Arbeitgeber eine fristlose, verhaltensbedingte Kündigung angedroht.<br />
Das Arbeitsverhältnis ging in die Brüche…<br />
Obiges Urteil bestätigt nun, dass der Mann seine Arbeitslosigkeit grob fahrlässig herbeigeführt habe und eine 12-wöchige Sperre für den Bezug von Arbeitslosengeld gerechtfertigt ist.<br />
(aus: „PflegeRecht“ 4/2012, S. 264ff)</p>
<p>Was lehrt uns das?<br />
Klarer Fall: Pseudonyme nützen auch nix!</p>
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		<title>Nomen est omen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 17:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Zumindest früher mal…
Einst fand mit der Benennung auch eine Form von Aneignung statt, wurde das Benannte selbst für Kommunikation und Gebrauch für die Sprachkundigen verfügbar gemacht und wurde im Namen selbstverständlich auch die Wesenheit der Sache gleichzeitig ausgedrückt und gebannt. Hoffnungen, Nutzen und  Bann vereinten sich im Namen. Daneben gab es das Namenlose, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest früher mal…</p>
<p>Einst fand mit der Benennung auch eine Form von Aneignung statt, wurde das Benannte selbst für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunikation">Kommunikation</a> und Gebrauch für die Sprachkundigen verfügbar gemacht und wurde im Namen selbstverständlich auch die Wesenheit der Sache gleichzeitig ausgedrückt und gebannt. Hoffnungen, Nutzen und  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bann">Bann</a> vereinten sich im Namen. Daneben gab es das Namenlose, der Grauen und das Entsetzen schlechthin, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tabu">tabuisiert</a> und vom Sprachgebrauch ausgeschlossen oder eben einfach nur unbekannt, unbenannt, außerhalb einer Einwirkungsgefahr.<br />
Das ist lang her.</p>
<p>Heute benutzen wir lieber Bezeichnungen. Die Welt ist gewogen, gezählt und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zahlensymbolik">nummeriert</a>. Die Benennung ist der Identifizierung gewichen. Nicht das Wesen der Sache muss erklärt werden, sondern die Zuordnung des Individualfalles in den allgemeinen funktionalen Zusammenhang.<br />
Das mag oft hinreichend, mitunter sogar sinnvoll sein, ist oft aber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fatalismus">fatal</a>.<br />
Sein und Schein verwirren sich.<br />
(Oder eben auch „Welt“ und „Wirklichkeit“. Siehe: „The Social Construktion of Reality“, 1966, von Peter l. Bergner und Thomas Luckmann)</p>
<p>Da staunte ich doch gestern über einen kurzen Artikel  und darin einen noch kürzeren Gedankenschlenker in der Financial Times Deutschland…<br />
Ich meine, da finden die zentnerschweren Erörterungen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Menetekel">Menetekel</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fanal">Fanal</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medial">medial</a> flächendeckend  statt, die Wahlen, Regierungsbildungen und Bandscheibenvorfälle in ein Gleichgewicht bringen wollen und auf Seite 15 der FTD vom 7. Mai liest man in Sachen Deutsche Bank:</p>
<p><strong> „Zeitgleich mit dem Vertriebsumbau  kehrt die Bank zu deutschen Bezeichnungen zurück.“</strong></p>
<p>Aus  „IFC-Leiter“ wird „Filialdirektor“, „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Retail">Retail</a>-Banking“ ist Massengeschäft mit dem „Privatkunden“ und  „Business-Banking“ wird die „Einheit Geschäftskunde“. Siehe an! Und warum wohl?<br />
Ganz sicher nicht, weil die Deutsche Bank das internationale Geschäft aufgeben will und sicher auch nicht, weil da jemand einen sprachlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spleen">Spleen</a> hat. Es geht ums Geschäft. Und das ist gut so.</p>
<p>Mögen das hinreichend organisatorische „Bezeichnungen“ gewesen sein, waren das ganz sicher nicht bedeutungsgeladene und vertrauensbildende Benennungen.  Weder die Mitarbeiter noch die Kunden konnten dem sprachlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Firlefanz">Firlefanz</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lametta">Lametta</a> eine Verpflichtung, eine Orientierung oder gar eine vertrauensvolle Führung entnehmen.<br />
Die Machtfülle eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Direktion">Direktors</a> hat schon ganz anderes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliber">Kaliber</a>.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nomen_est_omen">Nomen est omen!</a></p>
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		<title>Schlussendlich</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 18:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbetrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wird immer alles gut.
Wer zu höheren Gipfeln strebt, muss zuvor in das tiefe Tal, welches die Berge trennt.
Und  in  weiten Ebenen sind Höhenunterschiede schwer auszumachen…
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird immer alles gut.<br />
Wer zu höheren Gipfeln strebt, muss zuvor in das tiefe Tal, welches die Berge trennt.<br />
Und  in  weiten Ebenen sind Höhenunterschiede schwer auszumachen…</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nichts ist unendlich und doch ist nichts unübersehbar groß</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 18:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schwärmereien]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbetrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser  Satz ist zugegebenermaßen nicht leicht zu verstehen.
Also anders:
Wer den Augenblick genießen will, muss sich der Dauer verschreiben. Und damit den Anforderungen der Dauer auch standhalten.
Meine Gedanken zur Rubrik &#8220;Zeit und Psyche&#8221; in der &#8220;Psychologie Heute&#8221;, Juni 2012
Im Kontinuum der Zeit folgt Augenblick dem Augenblick und  in der Dauer des Zeitflusses gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser  Satz ist zugegebenermaßen nicht leicht zu verstehen.<br />
Also anders:<br />
Wer den Augenblick genießen will, muss sich der Dauer verschreiben. Und damit den Anforderungen der Dauer auch standhalten.</p>
<p><strong>Meine Gedanken zur Rubrik &#8220;Zeit und Psyche&#8221; in der &#8220;Psychologie Heute&#8221;, Juni 2012</strong></p>
<p>Im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chronos">Kontinuum der Zeit</a> folgt Augenblick dem Augenblick und  in der Dauer des Zeitflusses gibt es immer den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kairos">passenden Moment</a>, das Jetzt.<br />
Rivalen, die sich bedingen.  Keiner kann ohne den anderen. </p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Achilleus">Achill</a>, jener trojanische Held, fand sich von seiner Mutter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thetis_%28Mythologie%29">Thetis</a> (die Allerschönste unbegehrt) vor die Entscheidung gestellt, ein kurzes ruhmreiches Leben oder aber ein langes erfülltes Leben zu wählen. Populär oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moderne">modern</a> könnte  man fragen und meinte eben nicht dasselbe. </p>
<p>Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medienhype">Hype</a> hat die Dauer  von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gischt">Gischt</a>.<br />
Dies muss bedacht werden, wenn im realen Jetzt entschieden werden muss, auf dieser  so flüchtigen Überführung von schon irrealer Vergangenheit in die noch irreale Zukunft. Wenn dem Seufzer des Augenblicks Dauer  verliehen werden soll, braucht es die Unzeitlichkeit.  Zuwendung und Aufmerksamkeit. Die können gelebt, beobachtet und beschrieben werden.</p>
<p>Aber wir leben in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reziproke_Proportionalit%C3%A4t">reziproken</a> Zeiten.<br />
Während in endlosen psychotherapeutischen Behandlungen gegen den endlosen Schrecken des Augenblicks mit Sprache und  Gespräch angekämpft wird, wird gleichzeitig im Computerzeitalter die ganze gelebte Welt samt Vergangenheit und Zukunft in einen Moment der sprachlosen Allgegenwärtigkeit verschmolzen. Für Aufmerksamkeit und Zuwendung bleibt keine Zeit.<br />
Die Idee, das Ziel und die Umsetzung sind all-eins und gleichzeitig. Also unbestimmbar. Die vermittelnde Sprache ist so gehetzt von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Populismus">Populismen</a>, dass ihr keine Bedeutung bleibt. Gefühltes Verstehen ist erinnerungsfrei, aber immer aktuell.<br />
Das hat natürlich auch richtig schöne Seiten: Wenn das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Empathie">empathische</a> Erleben über alles andere geht, braucht es kein suchendes Wollen mehr. Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lob">Lob</a> der vollendeten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tatsache">Tatsache</a> erübrigt sich.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nur Üben hilft</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 08:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das stärkt die Muskeln und die Verdrahtung im Gehirn.
Man nehme einen schweren Hammer, halte mit den Fingern einen gedachten Nagel an die Wand und schlage mit aller Kraft zu.
Da wird ein Silberglockenklang in der Seele freigesetzt und man macht eine wirklich seltsame, bleibende Erfahrung.
Es geht nicht darum, dass man sich womöglich auf den Daumen haut, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das stärkt die Muskeln und die Verdrahtung im Gehirn.</p>
<p>Man nehme einen schweren Hammer, halte mit den Fingern einen gedachten Nagel an die Wand und schlage mit aller Kraft zu.<br />
Da wird ein Silberglockenklang in der Seele freigesetzt und man macht eine wirklich seltsame, bleibende Erfahrung.<br />
Es geht nicht darum, dass man sich womöglich auf den Daumen haut, das war eben nicht Ziel der Übung.<br />
Gemeint ist, dass es nicht geht. (Es sei denn, man hätte eine besonders konditionierte Konstitution.)<br />
Darum geht es.</p>
<p>Man nehme einen Hammer, versichere sich der Erlaubnis zur Sachbeschädigung, informiere die Nachbarn über kommenden Lärm und wummere den Hammer mit aller Kraft gegen die Wand. Das geht. Kann jeder .  Und gleichzeitig bekommt man ein Gefühl zu eigener Kraft und Schlagtechnik.<br />
Dann zurück zur ursprünglichen Übung. Die geht eben nicht. Schafft kein Mensch von der Stange, sofern nicht lange und nachhaltig geübt  wurde. Wer was anderes behauptet, lügt entweder oder soll es vormachen…</p>
<p>PS<br />
Es ist schon sehr, sehr bemerkenswert, wie unterschiedlich wir mit dem Risiko für körperliche oder geistige Beeinträchtigungen umzugehen vermögen. Die einzige Erklärung dafür wäre, dass Nerven und Sensoren eben gut  für Erfassen und Weiterleiten von Empfindungen und Daten sind, selber aber keine haben. Werden die gestört oder zerstört, das schmerzt nicht. Ist alles wie immer völlig normal.</p>
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		</item>
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		<title>Die Karawane zieht weiter</title>
		<link>http://blog.corporatebookstore.de/2012/05/die-karawane-zieht-weiter/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 17:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbetrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Hoffnung im Gepäck. Es bleiben die Sorge um die Zukunft und noch ein Rastplatz in der Vergangenheit. Das war schon immer so. Die Zeit geht drüber weg.
Karawanen waren immer auch Hoffnungsträger.
Bisher war ich leichtfertig mit dem Begriff der Hoffnung umgegangen. Man hofft halt so. Man will doch schwer hoffen! Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Hoffnung im Gepäck. Es bleiben die Sorge um die Zukunft und noch ein Rastplatz in der Vergangenheit. Das war schon immer so. Die Zeit geht drüber weg.<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karawane">Karawanen</a> waren immer auch Hoffnungsträger.</p>
<p>Bisher war ich leichtfertig mit dem Begriff der Hoffnung umgegangen. Man hofft halt so. Man will doch schwer hoffen! Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und sogar wieder besseres Wissen. Sogar gehabt haben konnte man die Hoffnung. Und für die Zukunft erhofft man sich sowieso allerlei… Ein steter Quell der Zuversicht.<br />
Das ist jetzt anders.</p>
<p>Was ist eigentlich „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hoffnung">Hoffnung</a>“?</p>
<p>Sicher eine Erwartung. Die womöglich enttäuscht wird, aber die auch berechtigt ist. Blödsinn und irreales Zeug kann man nicht hoffen. Wünschen schon, hoffen nicht. Und hoffen kann man nur ohne Gewissheit.<br />
 Z.B., dass ein Plan aufgeht und gelingt oder etwas eben nicht eintritt. Aber planen kann man Hoffnung nicht. Die hat man eben oder auch nicht. Natürlich machen Pläne keinen Sinn, wenn bei der Erstellung nicht auch Hoffnung auf Realisierung walten würde. Trotzdem sind Plan und Hoffnung  verschiedene Dinge.<br />
Pläne können falsch sein oder Fehler haben, können unrealistisch sein oder alle miteinander überfordern. Hoffnungen nie! Hoffnungen versagen nicht, sie sagen einfach nur viel.<br />
Und während Pläne zwangsläufig eine fassbaren Konkretheit erfordern, sind Hoffnungen gänzlich ungebunden. Mögen sie noch so detailversessen daherkommen, dies ist keine zwingende Erfordernis. Es gibt sie auch als mattes Leuchten im Nebel einer unbekannten Zukunft oder einer ungeborgenen Vergangenheit. Hoffnung steht über Zeit und Raum.<br />
<strong>Aber: </strong><br />
Die Hoffnung muß berechtigt sein. Ein Ziel, das möglich ist. Ein Ziel, das noch unmöglich ist. Ein Ziel, das möglich scheint, aber nicht sein muss.</p>
<p>Und jetzt dies:<br />
<em><strong>„Zu lang“</strong><br />
Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
kennen Sie die Abkürzung TLDN? Sie steht für „too long, didn‘t read“ – übersetzt „zu lang, hab‘s nicht gelesen“. Junge Internetnutzer benutzen das Kürzel, wenn sie den Text einer Mail, Chatnachricht oder Webseite zu umfangreich finden. Eine Botschaft mit mehr als einem Absatz? Dafür gibt es ein TLDN zurückgepfeffert. Texte, die über ein paar Sätze hinausgehen, werden als Zumutung empfunden.<br />
Dahinter steckt ein größerer Trend: Wir leben im Zeitalter der Ungeduld. „Zu lang“ – das ist mittlerweile die Standardreaktion vieler Menschen in allen Lebenslagen. Vor allem Kunden finden vieles „zu lang“: Lieferzeiten, Warteschleifen, Kassenschlangen. Sie wollen alles, und zwar sofort. Eine Ausnahme macht man nur, wenn das Produkt kultig ist (Apple) oder extrem billig (Aldi, Ikea).<br />
Sie sollten sich auf den Vormarsch der Ungeduldigen einstellen:<br />
•	Verkürzen Sie Lieferzeiten. Lieferung binnen 24 Stunden entwickelt sich zum Standard auf vielen Märkten. Gerade erst hat Google einen Versandservice angekündigt, der sämtliche Produkte am nächsten Tag bringt. Das Kaufhaus Macy‘s und der Kleidungshändler Gap sind angeblich mit an Bord.<br />
•	Reagieren Sie schneller. Der Kunde von morgen meldet sich über Social Media bei Ihnen, via Facebook, Twitter und Co. Und er erwartet, dass ein Unternehmen die hier üblichen Reaktionszeiten einhält. Sprich: Eine Antwort muss innerhalb von wenigen Stunden kommen. Das sollten Sie in Zukunft leisten.<br />
•	Dampfen Sie Werbebotschaften ein. Die Aufmerksamkeitsspanne der Konsumenten schrumpft weiter. Wer Gehör finden will, muss seine Botschaft auf kleinstem Raum unterbringen. Kämpfen Sie um jeden Buchstaben – es lohnt sich. Schauen Sie sich zum Beispiel diese zwei Werbetexte an: A: „Wir können Ihnen helfen, Ihre Kosten um 50 % zu senken.“ Dagegen Variante B: „Senken Sie Ihre Kosten um 50 %.“ Text B hat 16 Prozent mehr Kunden angezogen (Quelle: Marketing Experiments).</em><br />
(Trend Alert [Trend-Alert@marketing-trendinformationen.de] vom 02.05.2012)</p>
<p><strong>Denn dies ist im Ergebnis hoffnungslos.</strong><br />
Natürlich nicht für Umsatz, Absatz oder Vereinnahmung. Das geht schon. Das kann man machen.<br />
Aber wie soll sich eine sachkundige Partnerschaft aufbauen, wenn sich der Partner verweigert? Wohin soll da eine Gemeinsamkeit  noch Rastplatz finden? Etwa außen vor?<br />
Mit der abgezirkelten Dimension muss jede Hoffnung schrumpfen. Mögen auch unermessliche Erfolge winken – für Hoffnung ist dann kein Platz mehr. </p>
<p><strong>Jetzt kann ich hoffen, aber das Wesen Hoffnung erfüllt sich niemals jetzt.</strong></p>
<p>Und dabei ist Hoffnung gerade das einzig verbliebene Abgrenzungsmerkmal des Menschen im Vermögen und in der Leistungsfähigkeit seiner Umwelt.</p>
<p>Vernunft? 	 &#8211; was war in den vergangenen 2 Jahrhunderten vernünftig?<br />
Verstand?	 &#8211; sind unsere selbstlernenden Systeme nicht schon klüger als wir?<br />
Effizienz? 	-  sind jedwede Schwärme nicht viel effizienter?<br />
Intelligenz?	- woran immer wir die messen, es gibt besseres.<br />
Denken?	- ein Entscheidungsprozess, der seine Relevanz in der Entscheidung verliert<br />
Werkzeuggebrauch? &#8211;  heute steht doch die Frage, wer wem dient.<br />
Glück?		- wer vermag diese Flüchtigkeit zu messen?<br />
Zufriedenheit? &#8211; nirgendwo motiviert ein voller Wanst<br />
Glaube?	- glauben wir denn  wirklich das Unbegreifbare anders als andere?<br />
Genügsamkeit? &#8211; ist uns da nicht jede Staubmilbe weit voraus?<br />
Freude?	-  beobachte jeder sein Haustier<br />
Liebe?	- dem Auto, Job und Partner?… heißt doch wohl eher Leiden</p>
<p>Hoffnung dagegen ist einzigartig und von ganz anderem Kaliber. Hoffen ist die Projektion vom Möglichkeiten in das Unbekannte. Wer könnte das sonst noch?</p>
<p>Noch ist Hoffnung. Und die Karawane zieht weiter…</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von gleich zu gleich ist nicht dasselbe</title>
		<link>http://blog.corporatebookstore.de/2012/05/von-gleich-zu-gleich-ist-nicht-dasselbe/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 09:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbetrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Erfahrung habe ich schon öfter durchlitten.
Der 1. Mai ist alles Mögliche und darunter auch der Todestag von Johannes Weyrauch.
Das Leipziger Vocalensemble gab ein wunderschönes Konzert Ein Schwelgen in der Musik.
Musik steht für sich selbst und immer unter dem Dach des Zwecks. Das macht die Sache schwierig.
(der eigentliche Lebenskampf vom Komponisten Weyrauch)
Jedenfalls überkam mich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Erfahrung habe ich schon öfter durchlitten.</p>
<p>Der 1. Mai ist alles Mögliche und darunter auch der Todestag von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Weyrauch">Johannes Weyrauch</a>.<br />
Das Leipziger Vocalensemble gab ein wunderschönes Konzert Ein Schwelgen in der Musik.<br />
Musik steht für sich selbst und immer unter dem Dach des Zwecks. Das macht die Sache schwierig.<br />
(der eigentliche Lebenskampf vom Komponisten Weyrauch)</p>
<p>Jedenfalls überkam mich eine so große Traurigkeit, dass sie auch in Zorn hätte umschlagen können. Es waren so viele stille Gesichter um mich herum. Eine besondere Form der Andacht.</p>
<p>Der hochprofessionelle Chor sang atemberaubende Musik. Texte, die mir den Atem raubten. Und in keinem Gesicht ein Erkennen.<br />
Und aufgerufen wurde auch in der Vertonung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Strohbach">Siegfried Strohbach</a>: <strong><a href="http://www.google.de/#hl=de&#038;gs_nf=1&#038;cp=11&#038;gs_id=f1&#038;xhr=t&#038;q=markus+4:37&#038;pf=p&#038;safe=off&#038;sclient=psy-ab&#038;oq=markus+4:37&#038;aq=f&#038;aqi=&#038;aql=&#038;gs_l=&#038;pbx=1&#038;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&#038;fp=1eb684628da65a2c&#038;biw=1280&#038;bih=831">Markus 4:37-40</a></strong><br />
In einer Textfassung, die nur entsetzliches Schaudern bedeuten kann. Nur wenige Wortvariationen, aber ein völlig umgedeuteter Sinn.<br />
Und kein Erkennen ringsumher…</p>
<p>Die Geschichte ist schnell erzählt:<br />
In kleinem Boot und schwerem Wasser schlugen die Wellen über die Bordwand. Jesus aber schlief.<br />
<em>„Da traten sie zu ihm hin und weckten ihn auf und riefen: Meister, fragtest du nicht danach, daß wir verderben?<br />
Da sprach er zu ihnen: was seid ihr so furchtsam, ihr Kleingläubigen? Und er stand auf und gebot dem Wind und der Woge des Wassers und sprach: Sei still, verstumme! Und der Wind legte sich, und es wurde ganz still.“</em><br />
(Die Vertonung von Siegfried Strohbach 1957)</p>
<p>Die Umdeutung ist fundamental und folgt der Zeit. Und weist mir den Unterschied.<br />
Dieser Jesus brauchte nicht furchtsam sein, musste sich nicht mühen und durfte die Mühenden auch verspotten.<br />
Fürchtet euch! Und bangt um Zuneigung! Seid gehorsam!<br />
So lautet hier die schwächelnde Botschaft.</p>
<p><strong>Aber…</strong><br />
Ein wahrer Gott bedarf keines Glaubens, keiner Anbetung und keines Gehorsams. Weder Beweis  noch Dank. Der ist einfach. Weil er es ist!</p>
<p>Die Allmacht fehlt mir.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Den einen interessiert dies, den anderen jenes</title>
		<link>http://blog.corporatebookstore.de/2012/04/den-einen-interessiert-dies-den-anderen-jenes/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 15:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Satz ist so beruhigend normal, dass man drüber nachdenken könnte.
Ich meine, es passiert so viel in der Welt, dass schon die schiere Anzahl für den einzelnen geradezu unfassbar und somit unerträglich würde.  Den wirklich wichtigen Dingen kann man eh nicht ausweichen…
Wer sich zusätzlich für irgendetwas interessiert – hat also Langeweile oder einen triftigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Satz ist so beruhigend normal, dass man drüber nachdenken könnte.<br />
Ich meine, es passiert so viel in der Welt, dass schon die schiere Anzahl für den einzelnen geradezu unfassbar und somit unerträglich würde.  Den wirklich wichtigen Dingen kann man eh nicht ausweichen…<br />
Wer sich zusätzlich für irgendetwas interessiert – hat also Langeweile oder einen triftigen Grund.<br />
Wie ist das zu verstehen?<br />
Wenn Thor`s Hammer niedersaust, möchte man nicht zufällig drunter stehen. Wenn Fortuna das Füllhorn ausschüttet, wäre man gern in der Nähe. Soweit ist das klar.<br />
Hinzu kommt sicher, die Plage der eigenen Profession. Wissen ist einfach mal ein Vorsprung vor lästigen Mitbewerbern. Es geht immer um das größere Kuchenstück. Nicht etwa, weil man das unbedingt braucht, mehr deshalb, damit der Wettbewerber dies nicht gebrauchen kann. „Gebrauch“ meint eben das Übliche.</p>
<p>Wovon rede ich da nur?  Den einen interessiert dies, den anderen das. Ist doch völlig normal. Das meine ich ja auch. Was da alles passiert und wofür sich dieser und jener interessiert, ist tatsächlich zumeist  total irrelevant, völlig schnuppe und meist auch ohne jede Auswirkungen auf einen selbst. Jedem Tierchen sein Pläsierchen.</p>
<p>Interessant ist ja nicht, was die Leute so interessiert, sondern warum es sie interessiert.<br />
Dieser Grund nannte sich früher mal Motiv und war ein starker Antrieb. Heute ist man gelassener, es geht jetzt um Begeisterung und Tradition.<br />
Traditionell begeistert und begeistert von der Tradition. Geist und Geister. Die Welt als Wille und Vorstellung. Irgendetwas passiert ja immer.<br />
Ja, gut geht es uns. Das ist doch schon was.</p>
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		<title>Wenn schon Wachstum – dann doch bitte auch richtig!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 11:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Kommentar zur Financial Times vom 30.04.2012
Lassen wir mal Krise eben Krise sein und betrachten die Heilskonzepte. Im Allgemeinen heißen die in etwa: schneller, höher, weiter… und konkret scheiden sich die Geister an Sparsamkeit und Wachstum.
Treudoof schau ich in die Runde und muss mir eingestehen: Ich versteh kein Wort!
Trostreich lediglich: Die da so reden… ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kommentar zur Financial Times vom 30.04.2012</p>
<p>Lassen wir mal Krise eben Krise sein und betrachten die Heilskonzepte. Im Allgemeinen heißen die in etwa: schneller, höher, weiter… und konkret scheiden sich die Geister an Sparsamkeit und Wachstum.<br />
Treudoof schau ich in die Runde und muss mir eingestehen: Ich versteh kein Wort!<br />
Trostreich lediglich: Die da so reden… ganz offensichtlich auch nicht.</p>
<p>Es ist doch so, wenn unsere Wirtschaftsweisen den Mund aufmachen, entpuppen sie sich unversehens, aber ausnahmslos als Fetischisten. Der gemeinsame Bezugspunkt aller ist immer das Geld.<br />
Sparen heißt, ich habe Geld und gebe es nicht aus oder ich habe kein Geld und knausere solange damit, bis ich welches habe.<br />
Wachstum heißt, ich nehme mehr Geld für Waren und Dienstleistungen ein, als ich das in der Vergangenheit getan habe.<br />
Das alles regelt der Markt. Der Markt für Waren, für Dienstleistungen, für Preise und für Geld.<br />
Der Markt ist dabei das Gleichgewicht für Angebot und Nachfrage. Ist das Gleichgewicht gestört, wird entweder das Angebot oder aber die Nachfrage knapp. Die Knappheit reguliert den Preis.</p>
<p>Wo ist mein Denkfehler?<br />
Den muss ich schon hinter mir haben, denn ab jetzt passt nichts mehr so richtig zusammen.</p>
<p>Mir scheint, überall, einfach überall,  gibt es mehr und größere Angebote an Waren und Dienstleistungen als es die knappen Kaufkraftressourcen aufsaugen könnten. Überall fehlt es an Geld. Jedenfalls da, wo es eine echte Nachfrage an Waren und Dienstleistungen gibt. Ausreichend Geld scheint es nur dort zu geben, wo die Bedürfnisse gedeckt sind, wo Nachfrage nur noch für Luxus vorhanden ist. Doch Luxus gilt als unanständig, pfui!<br />
Da scheint der Markt etwas aus dem Gleichgewicht zu sein. Oder gilt Markt heutzutage etwa schon als rein moralische Kategorie?<br />
Jedenfalls scheint mir nur ein einziges Segment im Marktgeschehen noch einigermaßen intakt zu sein: Der Schuldenmarkt.<br />
Aber dieses Segment wankt auch schon.<br />
Zwar verzeichnet man ein explodierendes Wachstum, aber irgendwie doch unrund. Tagtäglich liest man von billigsten Angeboten, das Schuldenportfolio aufzustocken und gleichzeitig liest man auch, ein großer Bedarf bliebe ungedeckt.<br />
Wahrscheinlich stimmen einfach die Preise nicht.<br />
Ich selber würde mich ja auch von meinen Schulden trennen, wenn ich bessere Preise bekommen würde. Verschleudern tu ich die jedenfalls nicht. Auch wenn ich da noch  ausreichend habe….</p>
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		<title>Warum ich Probleme mag</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 07:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schwärmereien]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbetrachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Probleme und Lösungen gehören ja irgendwie zusammen. Trotzdem bin ich mehr den Problemen zugeneigt. Aus purer Faulheit. Gebe ich zu.
Probleme sind zwar höchst eigenwillig, aber unbestritten loyal. Die gehen nicht verloren. Und je länger man sich nicht um Probleme kümmert, desto größer werden sie.
Bei Lösungen ist das alles genau andersrum.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Probleme und Lösungen gehören ja irgendwie zusammen. Trotzdem bin ich mehr den Problemen zugeneigt. Aus purer Faulheit. Gebe ich zu.</p>
<p>Probleme sind zwar höchst eigenwillig, aber unbestritten loyal. Die gehen nicht verloren. Und je länger man sich nicht um Probleme kümmert, desto größer werden sie.<br />
Bei Lösungen ist das alles genau andersrum.</p>
]]></content:encoded>
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